Die zwei Seiten der Medaille…

Unlängst stolperte ich im Guardian über diesen Artikel. Ein Artikel in dem behauptet wird, die Gewinner von Literaturpreisen gewännen zwar ein breiteres Publikum, davon würden aber weniger Leser den Roman als empfehlenswert einschätzen. Warum ist das so? Nun ja, laut des Guardian, weil der Gewinn und die damit verbundene Werbung für das Buch auch so manchen Leser dazu greifen lassen, der es sonst nie in die Hand genommen hätte. Als ich den Artikel las, fragte ich mich zwangsläufig, ob mir das ebenfalls schon einmal so passiert ist und musste leider zu dem Schluss kommen, dass ich mich oft von den Lorbeeren beeinflussen lasse, die ein Buch einheimst bevor es bei mir einzieht.

So habe ich schon ein paar schöne Bücher entdeckt, aber eben auch einige Nieten gezogen und mich im Nachhinein gefragt, warum nun gerade dieser oder jener völlig nichtssagende Roman für den Booker Preis nominiert war. Diese Erfahrung führt zwangsläufig dazu, dass ich an meiner eigenen Einschätzung des Romans zweifle und mir unterstelle die Sternstunden der Handlung nicht erkannt zu haben. Schließlich war die Jury eines renommierten Literaturpreises geradezu begeistert von diesem Werk, dem ich nun nicht viel abgewinnen kann. Für den Autor ist dies natürlich ebenfalls schade. Denn sein Preisgeld dürfte nur kurz darüber hinweg trösten, dass die Bewertungen seines Romans immer schlechter ausfallen, weil die falschen Leser zum Buch greifen und anschließend ihren Frust in den Äther schreiben.

Lese-Projekte wie das letztjährige „5 lesen 20“ finde ich immer wieder interessant. Doch sind mir die Zuschauerränge an dieser Stelle wohl lieber, als mich durch eine Leseliste zu arbeiten, die letztlich nicht die meine ist. Denn da sind Fehlgriffe vorprogrammiert. Ich erinnere mich auch an die vielstimmige Enttäuschung über das neuste Buch von Nadine Gordimer, im Jahr davor, die seit dem Nobelpreisgewinn wohl in viele Leselisten aufgenommen wurde und dort nun nicht bestehen kann. Denn Preise lösen kleine bis mittelschwere Hypes aus. Und auch wenn diese in den Augen der Jury auf der Qualität des Materials, und nicht etwa auf dem Mist irgendeines Marketingmenschen, gewachsen sind, wecken sie doch Neugier. Sie locken Leser zum Buch, die einfach mal wissen wollen, was an dem Buch so toll ist und im schlimmsten Fall zu der Meinung gelangen, dass an dem Buch einfach gar nichts toll ist.

Dann gibt es natürlich auch noch die Autoren, die Literaturliebhaber schon seit Jahren kennen, so zum Beispiel Alice Munro oder George Saunders. Welche die breite Masse aber bisher eher umschifft hat. Ihre Kurzgeschichtenbände fanden sich vor dem Preisgewinn in den Regalen der Leser, die ohnehin schon gerne Kurzgeschichten lasen. Nun trägt das Werk dieser Autoren dazu bei unbedarfte Köpfe und Herzen für dieses Genre zu gewinnen. Wenn ich in meinem Bekanntenkreis immer mehr Leser begeistert und gerührt Buchdeckel zuklappen sehe, dann wird mein innerer Zweifler ganz kleinlaut. Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, dass man sich nicht aus Prinzip durch Shortlists und der gleichen lesen sollte. Doch ein Preisgewinn kann auch einen begabten, aber bisher wenig gelesenen Autor exponieren und damit seinen Zweck über das finanzielle hinaus mehr als erfüllen.

Und nun zu Dir… Liest Du Bücher aufgrund von Preisgewinnen? Hast Du so schon einmal eine Enttäuschung erlebt? Oder hast Du so vielleicht ein Lieblingsbuch entdeckt, das Du sonst nie gelesen hättest?

Ich freue mich darauf zu erfahren, was Du zu diesem Thema denkst 🙂

14 Kommentare zu „Die zwei Seiten der Medaille…“

  1. Ich habe eine zeitlang das Projekt verfolgt, jeweils die Gewinner-Bücher der beiden bekannteren (oder bedeutenderen) Buchpreise – Leipzig und Frankfurt – zu lesen, hab das inzwischen aber aufgegeben. Es gibt sovieles, was einen interessiert oder anspricht und bei den Preisen war manches Buch dabei, das beim ersten Lesen oder beim Wiederlesen meinen Erwartungen nicht mehr standhielt. Die Orientierung an Shortlists etc. kann auch zum reinen Lesekonsum verführen/verleiten – daher folge ich mittlerweile nur noch meinem eigenen inneren Programm.

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  2. Hallo liebe Bücherphilosophin 🙂 ,

    diese „Massenbewegungen“ erlebe ich eigentlich immer wieder im Alltag und damit manchmal auch tatsächlich die Enttäuschung, die dem ein oder anderen Leser danach ins Gesicht geschrieben steht.
    Denn, es muss nicht zwingend immer ein Literaturpreis sein, es fängt schon mit der Bestsellerliste und diversen Talkshows an. Ich erinnere mich an eine Zeit, in der der Titel „Feuchtgebiete“ auf die oberen Plätze schoss und Frau Roche in jeder zweiten Talkshow zu sehen war.
    Es standen häufig Menschen vor mir, die ganz OFFENSICHTLICH auf diesen Zug aufsprangen, weil sie „Opfer“ dieses Medienhypes wurden und ich wollte mich ihnen in den Weg werfen und schreien: „Tun sie es nicht!!“ Nicht, weil ich nicht der Meinung war, dass jeder das Recht hätte sich eine eigene Meinung zu bilden, sondern, weil ich wusste, dass das Buch bei diesem vor mir stehenden über achtzigjährigen Rentnerehepaar für Enttäuschung sorgen, wenn nicht gar Entsetzen auslösen würde.
    Bei Preisverleihungen dauert es im Übrigen keine fünf Minuten, bis sämtliche Großhändler „Ausverkauf“ melden.
    Also ich unterschreibe den „blinden Einfluss“ von Preisen absolut!
    Letztlich glaube ich aber, dass Klage immer lauter wirkt als Lob bzw. dem normalen Menschen leichter über die Lippen geht. Besonders immer dann, wenn er Geld für etwas bezahlen musste, von dem er viel mehr erwartet hat. 😉
    So, wünsche dir einen schönen freien Tag und ein tolles Osterwochenende!

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  3. Nachdem ich ja letztes Jahr Teil von „5 lesen 20“ war ..und auch aufgrund meines Berufs interessieren mich Literaturpreise natürlich. Und manches Mal lese ich Bücher auch aufgrunddessen. Und natürlich gabs da auch schon Enttäuschungen. Wie letztes Jahr mit Judith Kuckart, die mir irgendwie so gar nichts sagte mit ihrem Roman. Und ich erwische mich auch manchmal dabei, mich zu fragen, ob ich einfach die Genialität des Textes nicht erkannt habe. Letztlich ist ein Text aber, immer, ausgenommen alle analytischen und literarischen Gesichtspunkte, eine Sache des Geschmacks und des Zugangs. Manchmal liest man einen tollen Text einfach zur falschen Zeit. Ich suche, nach wie vor, die Bücher, die ich lese, nach Interesse aus. So habe ich mich für Sasa Stanisic zum Beispiel schon interessiert, bevor er den Preis der Leipziger Buchmesse bekam. Lasse mich aber auch gern auf solche ,Listenleserei‘ wie bei „5 lesen 20“ ein ..egal, was dabei herauskommt. Ein Preis jedenfalls verpflichtet nicht dazu, ein Buch zu mögen.

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  4. Mir gefällt, dass du zu dem Thema keine feste Meinung hast. Denn so ähnlich geht es mir auch oft. Ich habe Alice Munroe durch die Verleihung des Nobelpreises für mich entdeckt, konnte mich für Tomas Tranströmer aber wenig begeistern. Auch „Turm“ von Tellkamp und „Sand“ von Herrndorf sind zwei Romane, zu deren Fans ich nicht unbedingt zähle. Andere Leser aber entdecken vielleicht gerade durch die Preisverleihung hier „ihren“ neuen Lieblingsautor. Aktuelles Beispiel: der Pulitzer Preis. Auf die Romane von Donna Tartt erleben wir momentan einen unglaublichen Ansturm in der Buchhandlung. Mich freut daran, dass Preise auch immer wieder neu zum Lesen verleiten.

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  5. Das sind sehr interessante Gedanken, liebe Bücherphilosophin. Hab vielen Dank dafür! Ich lese ausgezeichnete oder nominierte Bücher nur selten, weil sie im Licht der Aufmerksamkeit stehen und sich von allein verkaufen, sagt die Buchhändlerin in mir. Da nutze ich lieber meine wenige Lesezeit und widme mich den Titeln, über die nicht alle sprechen und die eine Fürsprecherin brauchen. Gut, manchmal passiert es mir wie Literaturen, dass ich ein Buch lese, das sich später mit einer Auszeichnung schmücken darf. Ich denke da an die großartige Alice Munro oder den Preis der Hotlist 2013*. Den erhielt eins meiner liebsten Bücher des letzten Jahres: „Die Manon Lescaut von Turdej“, erschienen im Weidle Verlag (http://klappentexterin.wordpress.com/2013/12/16/die-russische-seele-ist-verliebt/). Das sind dann wirklich besondere Momente des Freude. *Wobei ich sagen muss, dass die Hotlist im ganzen Tummel der Preisauszeichnungen für mich eine Sonderstellung einnimmt. Da lasse ich mich gern mal verführen. 🙂

    Zudem bin ich in den vergangenen Jahren eine leise Kritikerin einiger ausgezeichneten Buchpreis-Bücher geworden. Die Bücher ähneln sich oft, sind inhaltlich sehr düster und deprimierend. Sicherlich nimmt die Sprache einen besonderen Stellenwert ein, doch es gab 2013 andere brillante Bücher, wie z.B. „Fünf Kopeken“. Sprachlich grandios, aber nicht auf der Buchpreis-Liste. Warum? Das sind Bücher, die ich als Buchhändlerin mit großer Freude verkaufe. Weil sie trotz aller Tragik auch viel Spaß beim Lesen bereiten. Darauf kommt es ebenso mit an. Und nicht zu vergessen: Preisgekrönte Bücher locken Menschen, die wahrscheinlich nie zu den Büchern gegriffen hätten, doch sie können leicht enttäuscht werden.

    So, nun genug nachgedacht. Jetzt wünsche ich dir ein schönes Osterfest und wunderbare Lesestunden!

    Es grüßt dich,
    Klappentexterin

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  6. Ich mache das normalerweise nicht. Eine Ausnahme ist vielleicht der Booker Prize. Durch ihn habe ich immerhin Hilary Mantel entdeckt. Sie hat die beiden Preise meiner Meinung nach völlig zurecht bekommen und die Bücher sind auch lesbar 🙂 Aber beeinflussen lasse ich mich auch da nur, wenn das jeweilige Buch mich auch wirklich inhaltlich interessiert.

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  7. Ich würde dem Artikel auch im Großen und Ganzen zustimmen. Mir ist bei großen Preisträgern schon beides untergekommen. Große Enttäuschungen waren noch nicht dabei. Pahmuk und Gordimer fand ich nur OK aber vielleicht waren es auch nicht die besten Bücher.
    Gleiches gilt für die vermeintlich „großen Klassiker“, die man gelesen haben sollte. Da ist man auch nicht vor Nieten gefeit.
    Deswegen habe ich mir mittlerweile angewöhnt nur noch Bücher zu lesen, von denen ich ausgehe, dass sie mir auch wirklich gefallen könnten. So spart man sich einigen Frust.

    Dann gibt es ja noch diese „Hype Bücher“ wie „Die Bücherdiebin“, „Millenium Trilogie“ usw. Da falle ich noch ab und zu drauf rein :o)

    Und manchmal ist es auch schön, wenn einem ein Buch einfach so zufliegt.

    Man weiß nie, was sich dahinter verbirgt….

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  8. Ein sehr interessanter Beitrag!
    Auch ich stehe solchen Buchpreisen mit gespaltener Meinung gegenüber. Auf der einen Seite kann ich nicht verleugnen, dass sie mich schon oft neugierig gemacht haben, abgeschreckt bin ich also nicht, doch falls mir entsprechendes Buch dann nicht gefällt, geht es mir wie dir: Ich zweifle meinen Literaturgeschmack an, bzw. meine Fähigkeit, „große Literatur“ als solche erkennen zu können.
    Genauso geht es mir in der Uni – ich studiere Englisch und am liebsten habe ich eigentlich die Literaturseminare. Es kommt auch wirklich selten vor, dass wir dort etwas lesen, was mir nicht gefällt, aber wenn es dann doch mal passiert, denke ich gleich, dass ich etwas „falsch mache“, wenn mir so wichtige Bücher nicht gefallen. 😉
    Eigentlich ist das ja total blödsinnig, denn große Literatur hin oder her, der persönliche Geschmack ist da ja schon irgendwie die letzte Instanz, aber ich kann mir diesen Gedanken auch nicht abgewöhnen. 😀

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  9. Ich lasse mich davon selten beeinflussen, glaube ich. Werbung für ein Buch – auf welche Art und Weise auch immer – macht mich neugierig, lässt mich auch schon mal was kaufen, das ich sonst nicht kaufen würde… aber ich glaube, die meisten Vielleser kennen ihren Geschmack ja ganz gut. Ich glaube aber, dass das, was der Artikel sagt, stimmt. Für mich immer das beste Beispiel: Frank Schätzing. Die riesigen Wälzer, die der Mann mittlerweile schreibt, schnellen in den Bestsellerlisten hoch, die Rezensionen sind häufig schlecht, wenn man z.B. mal bei Amazon schaut. Wenn man da mal ein bisschen liest, wird schnell klar, dass ein Großteil der Leute das Buch gar nicht weiter als bis Seite 50 gelesen hat. Da wird ein Buch gekauft, das optisch was hermacht, dessen Autor man kennt, und dann stellt der Käufer fest, dass Frank Schätzing eben nicht Dan Brown ist. 😉 Hypes sind für Bücher oft nicht gut, weil sie Erwartungen wecken, die ein Buch dann für den Leser persönlich erstmal erfüllen muss. Wirklich ein schwieriges Thema. Übrigens ist es für mich witzigerweise so, dass ich auf die Literaturempfehlungen vom Guardian eigentlich auch immer was gebe…

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  10. Ziemlich interessant, dass dann mehr Leute über das Buch ihren Unmut ablassen, weil sie es wegen des Preisgewinns kaufen – darüber hatte ich noch gar nicht so nachgedacht. Ist aber ziemlich schlüssig. Bisher habe ich das nur bei Büchern gemacht, die den Printz Award erhalten haben, der ja im Vergleich zu den von dir genannten Auszeichnungen schon etwas kleiner ist. Ich habe aber bei ungefähr 6-7 Büchern jeweils nach dem Lesen festgestellt, dass sie Träger dieses Preises waren und irgendwann dann mal beschlossen, mir mehr von den Preisträgern anzugucken. Damit bin ich bisher aber immer ziemlich gut gefahren. Sonst lese ich aber wenig von solchen Listen – ich gucke sie mir zwar an und manchmal stöbere ich mich durch Inhaltsangaben und füge meiner Wunschliste eventuell etwas hinzu, was mein Interesse weckt. Aber da gehe ich dann auch eher nach eigenem Geschmack als nach Titelträgern und Empfehlungen von Literaturkritikern.

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  11. Ehrlich gesagt: Bücher, die Preise bekommen, lese ich oft gerade nicht. Denn mit dieser hochtrabenden Literatur, bei der oft Nachdenken erfordert ist, habe ich wenig Lust mich nach Germanistikstudium und Deutschlehrerdasein noch auseinander zu setzen. Die wenigen Male, die ich ausgezeichnete Literatur in Händen hielt, war ich eher gelangweilt.

    Dabei mag ich „große“ Literatur durchaus. Stefan Zweig, Heinrich Heine, Arthur Schnitzler. Ich mochte auch „Verlockung“ von Székely. Das ist alles nicht unbedingt leichte Kost, aber gute. Dennoch ist viele sogenannte Weltliteratur mir zu anstrengend.

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  12. Die Preisgewinner freuen sich sicher über die damit oft (längst nicht immer) verbundene Geldprämie und die sei wirklich jeder und jedem gegönnt! Allerdings fällts mir auch seit einigen Jahren auf, dass es kaum noch Autoren gibt – in welchem Genre auch immer – die noch _keinen_ Preis gewonnen haben. Ich stelle daher die Preisverleihungen an sich in Frage bzw. freue mich, wenn ich mal ein Buch finde, das über keinerlei Preis-Liste verfügt. Weil das _muss_ ja dann gut sein… 🙂

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  13. Grundsätzlich mache ich mir aus diesen Preisen gar nichts. Wenn ein Autor, dessen Bücher ich schätze, einen Preis gewinnt, dann freue ich mich für ihn, dass ihm die verdiente Ehre und Aufmerksamkeit zukommt. Auch gibt es Preise, bei denen m.E.n. bisher fast jeder Autor zurecht gekürt wurde und die auch nah an der allgemeinen „Lesewirklichkeit“ sind (bspw. beim Orange Prize for Fiction). Bei etlichen Preisen habe ich aber das Gefühl, dass nur Bücher ausgezeichnet werden, die entweder ein gerade beliebtes Thema aufgreifen oder bei denen es ausschließlich um sprachliche Gewandheit geht, die aber lediglich bei einem geringen Teil der Leser tatsächlich auf Begeisterung stoßen, weil sie z.B. zu experimentell oder zu pseudophilosophisch sind oder die Geschichte nicht richtig überzeugt bzw. den Lesern nicht nahe geht. Gerade bei einigen deutschen Preisen habe ich diesen Eindruck oft. Ich denke da nur an etliche Buchmessenpreise der letzten Jahre, in denen der Fokus auf Werken lag, die sich entweder mit der DDR, dem Zweiten Weltkrieg oder der Aufarbeitung einer Familiengeschichte beschäftigten – irgendwann erschien mir das wie eine Grundbedingung, um für diese Preise nominiert zu werden. Wie viele Autoren gehen zudem immer wieder leer aus, obwohl sie eine Auszeichung verdient hätten? Wie oft wurde bspw. Haruki Marukami von Buchhändlern und Kulturjournalisten als Kandidat für den Nobelpreis gehandelt – und ging doch immer wieder leer aus? …

    Daher: Für Autoren und Verlage sind Preise sicherlich eine tolle Sache, auch wegen des von dir erwähnten Effekts, dass in Folge der Auszeichnung sogar Wenigleser zu diesen Büchern greifen. Ich selbst mache mir aber nichts aus diesen Preisen – weder beschäftige ich mich vor der Verleihung intensiver mit allen Nominierten, noch mache ich meine Leseliste von diesen Preisen abhängig.

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