Archiv der Kategorie: Übers Leben

(Die Sonntagsleserin) darf endlich die zweite Kerze anzünden…

Letzte Woche war meine Einleitung etwas kryptisch und das hat mir im Nachhinein gar nicht gefallen. Also erzähl ich dir heute einfach mal, was bei mir in der letzten Woche so los war. Am Montag habe ich (endlich) für Weihnachten dekoriert und fühle mich zu Hause nun um einiges gemütlicher. Am Dienstag war ich im Kino und habe „Die göttliche Ordnung“ geschaut; ein Film über die Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz. Sehr empfehlenswert übrigens, und mit einem unglaublich niedlichen Ende. Am Mittwoch hatte meine Tante Geburtstag, die seit neustem im Altersheim lebt und sich damit sehr schwer tut. Am Donnerstag habe ich krampfhaft versucht endlich mal wieder eine neue Rezension zu schreiben – ohne Erfolg. Am Freitag war ich dann beim Osteopathen meines Vertrauens, der mir bei meinen Karpal-Tunnel Problemen hilft, damit ich wieder öfter Bloggen kann. Am Samstag schreibe ich diesen Beitrag und für den Sonntag wünsche ich dir schon mal einen besinnlichen zweiten Advent 🙂

Vor den Augen…

Diese Woche war irgendwie der Wurm drin und ich habe eher wenig gelesen. Anfang der Woche war ich noch dabei ein paar Bücher aus der letzten Woche zu beenden; und nach meinem Kinobesuch schlief ich ein paar Tage so schlecht, dass mein Schnupfen wieder aufgelebt ist – so was frustrierendes aber auch, da denkt frau sie hat die blöde Erkältung endlich überstanden… Nächste Woche werde ich hoffentlich wieder mehr lesen, gute Bücher habe ich schließlich genug.

41jZWcOmoXL._SX312_BO1,204,203,200_Fire Sermon von Jamie Quatro… Maggie is entirely devoted to her husband Thomas, their two beautiful children, and to God. But then what begins as innocent letter writing with poet James starts to become something far more erotically charged, there meeting of minds threatening to become a meeting of bodies. As everything Maggie believes in is thrown into doubt the reader is drawn ever deeper into the battleground of her soul. Fire Sermon is a daring debut novel of obsession, desire and salvation that shows the radical light and dark of love itself. This is a visceral, rich and devastating portrait of life and loves lived and lost that cannot fail to echo in your own experience.

Auf den Ohren…

Diese Woche hatte ich zwei Comediennes auf den Ohren, und auch wenn ich beide sehr sympathisch finde, würde ich nur Bridget Christies Buch noch einmal hören – weil’s eben nicht nur um sie selbst geht, sondern um Frauen, Feminismus und Sexismus im Comedy-Betrieb. Der Humor ist manchmal ganz schön britisch (Stichwort: Sarkasmus) aber daran habe ich mich schnell gewöhnt und plane jetzt schon eine Sammel-Rezension beider Bücher, und einiger anderer Comedy-Autobiografien.

51LOdA-hS3L._AA300_The Actual One von Isy Suttie… Isy woke up one day in her late twenties to discover that the invisible deal she’d done with her best mates – that they’d prolong growing up for as long as possible – had all been in her head. Everyone around her is suddenly into mortgages, farmers‘ markets and nappies, rather than the idea of running naked into the sea or getting hammered in Plymouth with eighty-year-old men. When her dearest friend advises her that the next guy Isy meets will be The Actual One, Isy decides to keep delaying the onset of adulthood – until a bet with her mother results in a mad scramble to find a boyfriend within a month.

51XIcqUL3zL._AA300_A Book for Her von Bridget Christie… Bridget Christie is a stand-up comedian, idiot and feminist. On the 30th of April 2012, a man farted in the Women’s Studies Section of a bookshop and it changed her life forever. A Book For Her details Christie’s twelve years of anonymous toil in the bowels of stand-up comedy and the sudden epiphany that made her, unbelievably, one of the most critically acclaimed British stand-up comedians this decade, drawing together the threads that link a smelly smell in the women’s studies section to the global feminist struggle. Find out how nice Peter Stringfellow’s fish tastes, how yoghurt advertising perpetuates rape myths, and how Emily Bronte used a special ladies’ pen to write Wuthering Heights.

Neu im Regal…

Diese Woche hat die Schnäppchenjägerin in mir die innere Stimme, die mir sagt „haben wir nicht schon genug Bücher?!“ wiedermal k.o. geschlagen. Das gelingt ihr ungefähr alle zwei Wochen, wenn du die bisherigen Sonntagsleserinnen mal aneinander reihst. Im neuen Jahr muss ich dann endlich mal Nägel mit Köpfen machen und meine neuen Bücher auch lesen.

51qjb-a2DuL._SX312_BO1,204,203,200_History of Wolves von Emily Fridlund… Fourteen-year-old Linda lives with her parents in an ex-commune beside a lake in the beautiful, austere backwoods of northern Minnesota. The other girls at school call Linda ‚Freak‘, or ‚Commie‘. Her parents mostly leave her to her own devices, whilst the other inhabitants have grown up and moved on. So when the perfect family – mother, father and their little boy, Paul – move into the cabin across the lake, Linda insinuates her way into their orbit. She begins to babysit Paul and feels welcome, that she finally has a place to belong. Yet something isn’t right. Drawn into secrets she doesn’t understand, Linda must make a choice. But how can a girl with no real knowledge of the world understand what the consequences will be?

51OqgIHcBLL._SX312_BO1,204,203,200_Stay With Me von Adebayo Ayobami… Yejide is hoping for a miracle, for a child. It is all her husband wants, all her mother-in-law wants, and she has tried everything – arduous pilgrimages, medical consultations, appeals to God. But when her relatives insist upon a new wife, it is too much for Yejide to bear. It will lead to jealousy, betrayal and despair. Unravelling against the social and political turbulence of 1980s Nigeria, Stay With Me sings with the voices, colours, joys and fears of its surroundings.

Nur zu Besuch…

Wie so oft in den letzten Wochen sind meine Links alle auf Englisch. Dass das eine Barriere darstellen könnte, ist mir heute zum ersten Mal bewusst geworden. Ich hoffe du lässt dich davon nicht abschrecken, und für die nächste Woche versuche ich mal mehr lesenswertes aus dem deutschen Sprachraum zusammen zu tragen- versprochen!

Fangen wir, an diesem zweiten Advent, mal mit einem Blick hinter die Kulissen der (amerikanischen) Weihnachtsmann-Industrie an.

Eine Mutter schreibt darüber, wie schwer es ist, in dieser Zeit der wütenden weißen Männer, einen einfühlsamen Sohn zu erziehen. (Potenzielle) Eltern, die sich trotzdem der Herausforderung stellen wollen, sollten beizeiten ihr Gefühlsvokabular erweitern. Und ihren Kindern schließlich folgende Ratschläge geben.

Die Pille kann Depressionen auslösen. Wie sich diese anfühlen, willst du lieber nicht wissen… Auch Männer sind von der Epidemie betroffen, schweigen aber viel zu oft über ihre Symptome. Ein möglicher Weg aus der Depression ist Frieden zu schließen, mit dem Leben, dass wir nie gelebt haben.

Ein trans Mann spricht über seine neugewonnenen Privilegien, und wie diese ihm gezeigt haben, wie wichtig Feminismus ist. Während Blogger Mark Manson seinerseits über „toxische Männlichkeit“ reflektiert.

Zu guter letzt eine kleine Weltreise… Eine schwedische Kommune macht Politik. Argentinier lassen nichts auf ihr Nationalgetränk kommen. Junge Südkoreaner verzweifeln am Arbeitsmarkt. Finnische Schüler lassen sich Zeit beim Lernen.

Genug geplaudert, meine liebe Leserin. Ich verabschiede mich nun fürs Erste in den Sonntag und wünsche Dir noch viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

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(Die Sonntagsleserin) Die Software ist willens, die Hardware ist schwach…

Und manchmal ist es auch umgekehrt, die Kombination ist dabei eigentlich egal. Denn beides hält mich vom Lesen und Bloggen ab, und das frustet manchmal ganz schön – besonders dann wenn Beiträge anfangen seltener zu  werden, wie das in den letzten beiden Wochen leider der Fall war. Dann wiederum habe ich Tage an denen ich mich selbst überrasche. Letztlich geht es beim Bloggen doch darum die richtige Balance zu finden, und sich dabei keine Sehnenentzündung zuzuziehen. Vielleicht bringt das neue Jahr ja den Durchbruch, und bis  dahin habe ich schließlich noch ein bisschen Zeit zum üben. Sag mal, meine liebe Leserin, wie kriegst du eigentlich die richtige Balance zwischen Lesen, Leben und Bloggen hin? 

Vor den Augen…

Nach wie vor bin ich knietief in meinen netgalley Verpflichtungen, und daran wird sich bis Ende des Jahres wohl nichts ändern. Auf der einen Seite stresst mich das schon ein bisschen. Auf der anderen Seite sind die Bücher aber alle super interessant und ich will sie auch alle unbedingt lesen – ein Luxusproblem also 😉

51MT6rYYvmL._SX328_BO1,204,203,200_The End We Start From von Megan Hunter… In the midst of a mysterious environmental crisis, as London is submerged below flood waters, a woman gives birth to her first child, Z. Days later, the family are forced to leave their home in search of safety. As they move from place to place, shelter to shelter, their journey traces both fear and wonder as Z’s small fists grasp at the things he sees, as he grows and stretches, thriving and content against all the odds. This is a story of new motherhood in a terrifying setting: a familiar world made dangerous and unstable, its people forced to become refugees. And yet, though the country is falling apart around them, this family’s world – of new life and new hope – sings with love.

51zDSGI3SbL._SX331_BO1,204,203,200_Inside Private Prisons von Lauren-Brooke Eisen… From divestment campaigns to boardrooms to private immigration-detention centers across the Southwest, Eisen examines private prisons through the eyes of inmates, their families, correctional staff, policymakers, activists, Immigration and Customs Enforcement employees, undocumented immigrants, and the executives of America’s largest private prison corporations. Private prisons have become ground zero in the anti-mass-incarceration movement. Universities have divested from these companies, political candidates hesitate to accept their campaign donations, and the Department of Justice tried to phase out its contracts with them. On the other side, impoverished rural towns often try to lure the for-profit prison industry to build facilities and create new jobs. Neither an endorsement or a demonization, Inside Private Prisons details the complicated and perverse incentives rooted in the industry, from mandatory bed occupancy to vested interests in mass incarceration.

41u9EGccnDL._SX323_BO1,204,203,200_Her body and other parties von Carmen Maria Machando… In her provocative debut, Carmen Maria Machado demolishes the borders between magical realism and science fiction, comedy and horror, fantasy and fabulism. Startling narratives map the realities of women’s lives and the violence visited on their bodies, both in myth and in practice. A wife refuses her husband’s entreaties to remove the mysterious green ribbon from around her neck. A woman recounts her sexual encounters as a plague spreads across the earth. A salesclerk in a mall makes a horrifying discovery about a store’s dresses. One woman’s surgery-induced weight loss results in an unwanted house guest. Bodies become inconsequential, humans become monstrous, and anger becomes erotic. A dark, shimmering slice into womanhood, Her Body and Other Parties is wicked and exquisite.

Auf den Ohren…

Diese Woche hatte ich keinen konkreten Plan dafür, welche Art von Buch ich hören wollte. Daher ist es wie so oft eine wilde Kombination geworden, wobei mich „The Velvet Rage“ einfach generell interessiert hat und „Erfinde dich neu“ mich im Endspurt des Jahres auf meine Neujahrsvosätze vorbereiten soll, bzw. darauf sie auch einzuhalten 😉

61c+BYiDbAL._AA300_The Velvet Rage von Alan Downs… The most important issue in a gay man’s life is not „coming out“, but coming to terms with the invalidating past. Despite the progress made in recent years, many gay men still wonder, „Are we better off?“ The byproduct of growing up gay in a straight world continues to be the internalization of shame, rejection, and anger – a toxic cocktail that can lead to drug abuse, promiscuity, alcoholism, depression, and suicide. Drawing on contemporary psychological research, the author’s own journey, and the stories of many of his friends and clients, Velvet Rage addresses the myth of gay pride and outlines three stages to emotional well-being for gay men.

51iEvr+YymL._AA300_Erfinde dich neu von Gretchen Rubin… Es bedarf einiges an Einsatz, um eine neue Gewohnheit zu entwickeln, aber hat man sie einmal etabliert, kann man die dadurch gewonnene Energie nutzen, um sich ein glücklicheres, gestärktes und produktiveres Leben aufzubauen. „Erfinde Dich Neu“ bietet der Leserin eine konkrete Anleitung, die eigenen Gewohnheiten zu durchschauen, um sie dadurch dauerhaft verändern zu können. Durch Rubins mitreißende Art zu Schreiben, ihren Humor, und ihre intensiven Nachforschungen, gepaart mit anschaulichen Fallbeispielen von tiefgreifenden Lebensveränderungen, schafft sie es, der Leserin die nicht immer auf Anhieb ersichtlichen Grundprinzipien der Entstehung von Gewohnheiten nahezubringen. Wer aufhören möchte, ständig auf sein Handy zu schauen, wer sein Gewicht halten oder das Durchhaltevermögen aufbringen will, ein wichtiges Projekt zu Ende zu führen, der findet in diesem Buch die richtige Antwort.

Neu im Regal…

Anfang der Woche schaute ich den neuen Film von Cate Shortland, die mein jugendliches Ich schon mit ihrem Regie-Debüt „Somersault“ begeistert hatte. „Berlin Syndrom“ ist von der Handlung und vom Ton her zwar ganz anders, aber ebenso mitreißend. Daher habe ich mir nach dem Kinobesuch auch sofort das Buch gekauft, auf dem der Film basiert. Mit der Lektüre warte ich aber wohl noch ein bisschen, dem Kopfkino zu liebe – auch wenn es schlimmeres gibt als Max Riemelt in der Rolle des schüchternen Entführers zu sehen 😉

51aTd4KY6HL._SX325_BO1,204,203,200_Berlin Syndrom von Melanie Joosten… In 2006, the once-divided city of Berlin still holds its share of secrets. One afternoon, near the tourist trap of Checkpoint Charlie, Clare meets Andi and feels an instant attraction to him. When Andi invites her to stay, Clare thinks she may finally have found somewhere to call home. But as the days pass and the walls of Andi’s apartment close in, Clare begins to wonder if it’s really love that Andi is searching for if it’s something else altogether. This novel is a closely observed and gripping psychological thriller that shifts between Andi’s and Clare’s perspectives, revealing the power of obsession, the fluidity of truth, and the kaleidoscopic nature of human relationships.

Nur zu Besuch…

Ähnlich wie meine Lektüre diese Woche, hat auch meine Linkliste keinen Plan. Ein bisschen Popkultur, ein bisschen Kunstszene, ein bisschen Reisen, dazu noch eine Prise Vorweihnachtszeit und Jahresbilanz – eine Liste für Leserinnen, die sich nicht festlegen wollen; von einer Bloggerin, die das nur zu gut nachvollziehen kann.

Die Zeiten der weiblichen Beinbretzel sind vorbei; endlich trauen auch Frauen sich Platz weg zu nehmen. Auf Twitter heißt das #womanspreading und ist ein Trend, der zum mitmachen reizt. Wer hat nicht gerne mal beide Armlehnen für sich, ich schon 😉

In der Mitte zwischen Hashtags und Feminismus findet sich die Kunstszene wieder, zumindest dann wenn es um Cyberfeminismus und 20 Jahre später um post-Cyberfeminismus geht. Eine kulturkritische Kunstrichtung mit sozialem Gewissen.

Im neuen Jahr sieht es finanziell düster aus für gleich zwei feministische Blogs, namentlich Feministing und Feminist Frequency. Im schlimmsten Fall drohen diese sogar offline zu gehen. Insofern bitte ich dich dir beide Seiten einmal anzuschauen und, wenn du etwas übrig hast, ein bisschen zu spenden.

Das alte Jahr ist bald vorbei und schon sind sie wieder in aller Munde, die besten Bücher 2017. Doch sollte man als Leserin da vielleicht lieber weg hören? Ich meinerseits freue mich immer über Anregungen, vor allem wenn die Frauen mal ausnahmsweise die Nase vorn haben, wie zum Beispiel bei der New York Times.

Gerne lese ich über die Kulturen fremder Länder und das Reisen an sich, und das obwohl ich ein Mensch bin der persönliche Zufriedenheit aus der Routine des Alltags schöpft. Gerade deshalb glaube ich jedoch, tut mir eine virtuelle Reise so gut. Diese Woche begleitete ich zum Beispiel die rucksackjungs nach Indien, reiste in die amerikanische Wildniss und nach Neuseeland. Über das Für und Wider des Weltenbummlerdaseins schreibt schließlich eine, die sich entschlossen hat ihr Nomadenleben aufzugeben.

Warum du jetzt schon die Weihnachtsdeko herrichten solltest, besonders wenn du wie ich um diese Jahreszeit schon mal den Winterblues singst, erfährst du HIER.

Genug geplaudert, meine liebe Leserin. Ich verabschiede mich nun fürs Erste in den Sonntag und wünsche Dir noch viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

(Die Sonntagsleserin) ist zurück im – Hatschi! – Sattel; hust, hust…

Nach einer Woche Zwangspause startet die Sonntagsleserin wieder durch, auch wenn meine Erkältung mich Anfang dieser Woche immer noch ein bisschen piesackte. Viel gelesen habe ich demnach nicht, und ich bin mir an diesem Punkt auch noch nicht ganz sicher, ob meine Lesewoche überhaupt einen Beitrag verdient – länger als eine Woche aussetzen möchte ich aber nicht… Insofern versuche ich es einfach mal, vielleicht schaffe ich es ja mich (und dich) zu überraschen. Einen Grund zur Freude gab es letzte Woche übrigens doch, trotz Erkältung, Bloggerkollegin Alena Vogel hat mich für den Liebster Award nominiert; vielen Dank dafür 🙂

Vor den Augen…

Letzte Woche war ich so verschnupft, dass ich kaum aus den Augen gucken konnte – insofern hatte ich endlich mal Gelegenheit den Serienstau auf meinem Netflix-Konto etwas abzulassen. Diese Woche fing ich langsam wieder an zu lesen; Sachbücher schienen mir an dieser Stelle der sanftere Einstieg. Schließlich muss frau sich bei deren Lektüre nicht auch noch auf einen roten Faden konzentrieren.

cover124172-mediumAlgorithms of Oppression von Safiya Umoja Noble… In Algorithms of Oppression, Safiya Umoja Noble challenges the idea that search engines like Google offer an equal playing field for all forms of ideas, identities, and activities. Data discrimination is a real social problem; Noble argues that the combination of private interests in promoting certain sites, along with the monopoly status of a relatively small number of Internet search engines, leads to a biased set of search algorithms that privilege whiteness and discriminate against people of color, specifically women of color.  Through an analysis of textual and media searches as well as extensive research on paid online advertising, Noble exposes a culture of racism and sexism in the way discoverability is created online.

51-AK0iFGsL._SX330_BO1,204,203,200_Coming of Age on Zoloft von Katherine Sharpe… A compelling and troubling exploration of a generation raised on antidepressants, and a book that combines expansive interviews with substantive research-based reporting, Coming of Age on Zoloft is a vitally important and immediately engrossing study of one of America’s most pressing and omnipresent issues: our growing reliance on prescription drugs. Katherine Sharpe addresses the questions that millions of young men and women are struggling with. Combining stout scientific acumen with first-person experience gained through her own struggle with antidepressants, Sharpe leads the reader through a complex subject, a guide towards a clearer future for all.

Auf den Ohren…

Hörbücher haben mich auch während meiner kleinen Auszeit begleitet – da kann frau so schön die Augen schließen und entspannen 😉 „Als der Tag begann“ habe ich schon seit Beginn meiner Zeit als Bloggerin lesen wollen, habe aber bis jetzt nie Nägel mit Köpfen gemacht – warum eigentlich nicht?! „The Bling Ring“ von Sofia Coppola ist einer meiner Lieblingsfilme, und da ich Geschichten gerne mal von hinten aufrolle, inspirierte der Film mich diese Woche auch noch das dazugehörige Buch zu lesen.

51OGp6RrWjL._AA300_Als der Tag begann von Liz Murray… Schon als kleines Kind weiß Liz Murray, was es heißt, am Existenzminimum zu leben. Armut und Hunger bestimmen den Alltag ihrer Familie. Doch obwohl die Hippie-Eltern drogenabhängig sind, erleben Liz und ihre Schwester Lisa nicht nur Elend und Leid. Im Gegenteil, ihr Vater ist ein schräger, aber liebevoller Mensch, und er bringt seinen Töchtern bei, nicht auf das Geschwätz der Leute zu hören, sondern der Welt kritisch zu begegnen. Die Momente des Glücks sind dennoch kurz. Mit 15 ist Liz obdachlos, schwänzt die Schule und zieht mit anderen Kindern, die auch nirgends hingehören, durch die Straßen. Erst als ihre Mutter an Aids stirbt, wird Liz klar, dass sie so nicht enden will. Mit großer Willenskraft und einem Durchhaltevermögen, das sie selbst erstaunt, schafft sie mit 19 ihren Highschool-Abschluss und macht ihren Weg bis an die Eliteuniversität Harvard.

61rixBAtE9L._AA300_The Bling Ring von Nancy Jo Sales… The Bling Ring by Vanity Fair writer Nancy Jo Sales is an in-depth expose of a band of beautiful, privileged teenagers who were caught breaking into celebrity homes and stealing millions of dollars worth of valuables. With a list of victims that reads like a „Who’s Who“ of young Hollywood, including Lindsay Lohan, Orlando Bloom, Paris Hilton, and Rachel Bilson, The Bling Ring is the stuff of writers‘ imaginations—with one exception—it’s a true story. The media asked: Why would a group of kids who already had designer clothes, money, cars, and status take such risks? Award-winning journalist Nancy Jo Sales found the answer: They did it because they could. And because it was easy. The Bling Ring: How a Gang of Fame-Obsessed Teens Ripped Off Hollywood and Shocked the World is a shocking look at the seedy world of the real young Hollywood.

Neu im Regal…

Diese Woche gibt es zur Abwechslung mal wieder was zu berichten. Denn nach den Strapazen der letzten Woche hatte ich das Gefühl mir etwas gönnen zu dürfen – auch wenn ich streng genommen schon auf Weihnachtsgeschenke spare. Da ich im Zuge meiner netgalley Präsenz gerade eine ganze Horde neuer Autorinnen kennen lerne, wollte ich als Gegengewicht mal wieder alte Bekannten in mein eigenes Zimmer einladen. Die folgenden drei Autorinnen, haben mich in den letzten Jahren mit ihren Büchern unterhalten, berührt und begeistert.

51d0ClBxQZL._SX319_BO1,204,203,200_Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt von Jesmyn Ward… Jojo und seine kleine Schwester Kayla leben bei ihren Großeltern Mam and Pop an der Golfküste von Mississippi. Leonie, ihre Mutter, kümmert sich kaum um sie. Sie nimmt Drogen und arbeitet in einer Bar. Wenn sie high ist, wird Leonie von Visionen ihres toten Bruders heimgesucht, die sie quälen, aber auch trösten. Mam ist unheilbar an Krebs erkrankt, und der stille und verlässliche Pop versucht, den Haushalt aufrecht zu erhalten und Jojo beizubringen, wie man erwachsen wird. Als der weiße Vater von Leonies Kindern aus dem Gefängnis entlassen wird, packt sie ihre Kinder und eine Freundin ins Auto und fährt zur »Parchment Farm«, dem staatlichen Zuchthaus, um ihn abzuholen. Eine Reise voller Gefahr und Hoffnung. (Der erste Besuch war 2014 mit „Vor dem Sturm“.)

41UBw6bp1aL._SX311_BO1,204,203,200_Das Wunder von Emma Donoghue… Irland Mitte des 19. Jahrhunderts: In einem kleinen Dorf, dessen Bewohner tief im katholischen Glauben verwurzelt sind, staunt man über ein leibhaftiges Wunder. Seit vier Monaten hat die kleine Anna O’Donnell keine Nahrung zu sich genommen und ist doch durch Gottes Gnade gesund und munter. Die unglaubliche Geschichte lockt viele Gläubige an, aber es gibt auch Zweifler. Schließlich beauftragt man die resolute englische Krankenschwester Lib Wright, das elfjährige Mädchen zu überwachen. Auch ein Journalist reist an, um über den Fall zu berichten. Werden sie Zeugen eines ausgeklügelten Schwindels oder einer Offenbarung göttlicher Macht? (Der erste Besuch war 2011 mit „Raum“.)

51mdAGMBTBL._SX324_BO1,204,203,200_Today will be different von Maria Semple… Eleanor Flood knows she’s a mess. But today will be different. Today she will shower and put on real clothes. She will attend her yoga class after dropping her son, Timby, off at school. She’ll see an old friend for lunch. She won’t swear. She will initiate sex with her husband, Joe. But before she can put her modest plan into action – life happens. For today is the day Timby has decided to pretend to be ill to weasel his way into his mother’s company. It’s also the day surgeon Joe has chosen to tell his receptionist – but not Eleanor – that he’s on vacation. And just when it seems that things can’t go more awry, a former colleague produces a relic from the past – a graphic memoir with pages telling of family secrets long buried and a sister to whom Eleanor never speaks. (Der erste Besuch war 2014, während meiner Blogpause, mit „Wo steckst du, Bernadette“.)

Nur zu Besuch…

Als ich die dieswöchige Sonntagsleserin zu komponieren begann, hatte ich ein bisschen Angst nicht genügend Links zusammen zu kriegen – ich hab’s am Anfang des Beitrags ja schon angedeutet. Denn so viel Zeit habe ich nicht im Internet verbracht seitdem wir uns das letzte Mal lasen. Dann jedoch erinnerte ich mich daran, dass es nicht darum geht dich hier mit Links zu erschlagen, sondern einfach ein paar Perlen mit dir zu teilen, die du bei der Fülle an lesenswerten (ebenso wie völlig überflüssigen) Artikel im Internet sonst vielleicht übersehen hättest.

An dieser Stelle wird es für mich persönlich; seit dem Abi schlafe ich schlecht. Wenn mein Hausarzt mich fragt, dann komme ich auf sieben bis neun Stunden pro Nacht. Aber irgendwas stimmt trotzdem nicht – oder bilde ich mir das etwa nur ein?!

Diese Woche bin ich auf meinen Bummeltouren durch das WWW fast zufällig auf den Stoff-Künstler Benjamin Shine gestoßen und möchte dich an dieser Stelle zu einer Google  Bildersuche (oder auch DuckDuckGo, wenn dir deine Privatsphäre wichtig ist) auffordern – es lohnt sich!

Krank sein ist Mist, darauf können wir uns sicher einigen, Vitamin C nehmen soll da auch nicht viel helfen und mein Lieblings-Joghurt macht den Hals wund. Was ich mich in den letzten zwei Wochen immer wieder fragte war, was soll ich denn nun essen damit es mir endlich wieder besser geht?!

Diesen Artikel möchte ich dir diese Woche besonders ans Herz legen; ein feinfühliges Portrait einer jungen Berlinerin mit Down-Syndrom, ihr Leben und ihre große Liebe. Genau das richtige, um etwas herzliche Farbe in das spätherbstliche Grau zu bringen.

Wenn es, wie diese Woche leider wieder, draußen chronisch eklig ist, träume ich mich gerne an idyllische Orte. Hiermit lade ich dich ein, mich doch mal ein Stück auf meiner virtuellen Reise durch Deutschland und die Welt zu begleiten.

Diese Woche bin ich auf meinem Weg durch den Alltag mehrmals über den „Black Friday“ gestolpert – eine amerikanischen Rabattaktion, die ich bisher nur aus einer „New Girl“ Episode kannte. Ob wir Deutschen diese Shopping-Tradition so unbedarft übernehmen sollten, frage ich mich spätestens seit ich dieses Video geschaut habe – die spinnen, die Amerikaner. (Mein Tipp: ohne Ton laufen lassen und ganz in Ruhe online shoppen 😉 )

Genug geplaudert, meine liebe Leserin. Ich verabschiede mich nun fürs Erste in den Sonntag und wünsche Dir noch viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

(Die Sonntagsleserin) Gemütlichkeit komm raus, du bist umzingelt..!

Die ersten drei Tage der vergangenen Woche verbrachte ich damit mir (inspiriert von meiner HörLektüre) in den Hintern zu treten. Ich habe aus vollem Hals gesungen, getanzt als schaue keiner zu – wer Katzen hat weiß, die schauen immer zu, besonders dann wenn getanzt wird – mir die Zeit genommen interessante Beiträge zu liken und zu kommentieren, Comedy auf YouTube gestreamt und mir so nach und nach ein bisschen von der Lebensfreude der Sommermonate (im übertragenen Sinn) zurück erobert. Dann verknackste sich meine Wirbelsäule – kein Grund zur Beunruhigung, passiert mir öfter, war wohl ein bisschen zu viel Tanzen – und die nächsten drei Tage gab es für mich dann vor allem Kerzenschein, Kuscheldecke und Puddingcreme – es gibt schlimmeres 😉

Vor den Augen…

Ich bin weiterhin damit beschäftigt mein netgalley Konto in die schwarzen Zahlen zu wuchten. Bei diesen Büchern würde ich das jedoch nicht direkt als Arbeit bezeichnen. Trotzdem möchte ich im nächsten Monat mal wieder Backlist lesen, auch wenn ich mir noch nicht so ganz sicher bin, ob ich den dezemberschen Neuerscheinungen werde widerstehen können.

cover122515-mediumThe Word for Woman is Wilderness von Abi Andrews… Erin is 19. She’s never really left England, but she has watched Bear Grylls and wonders why it’s always men who get to go on all the cool wilderness adventures. So Erin sets off on a voyage into the Alaskan wilderness, a one-woman challenge to the archetype of the rugged male explorer. As Erin’s journey takes her through the Arctic Circle, across the entire breadth of the American continent and finally to a lonely cabin in the wilds of Denali, she explores subjects as diverse as the moon landings, the Gaia hypothesis, loneliness, nuclear war, shamanism and the pill.

cover120129-mediumNo Time to Spare von Ursula K. LeGuin… Ursula K. Le Guin has taken readers to imaginary worlds for decades. Now she’s in the last great frontier of life, old age, and exploring new literary territory: the blog, a forum where her voice—sharp, witty, as compassionate as it is critical—shines. No Time to Spare collects the best of Ursula’s blog, presenting perfectly crystallized dispatches on what matters to her now, her concerns with this world, and her wonder at it; On the absurdity of denying your age, on cultural perceptions of fantasy, on her new cat, on breakfast and on all that is unknown, all that we discover as we muddle through life.

cover120828-mediumFolk von Zoe Gilbert… On a remote and unforgiving island lies a village unlike any other: Neverness. A girl is snatched by a water bull and dragged to his lair, a babe is born with a wing for an arm and children ask their fortunes of an oracle ox. While the villagers live out their own tales, enchantment always lurks, blighting and blessing in equal measure. Folk is a dark and sinuous debut circling the lives of one generation. In this world far from our time and place, the stories of the islanders interweave and overlap, their own folklore twisting fates and changing lives.

Auf den Ohren…

Diese Woche habe ich mich in die Lebensphilosophien naher und ferner Länder vertieft. Und auch wenn sich die Konzepte für Lebensfreude und Achtsamkeit teilweise ein bisschen widersprechen, habe ich doch das Gefühl einiges darüber gelernt zu haben wie man das Leben genießt (hygge), sich verantwortungsvoll verhält (lagom) und seinen persönlichen Daseinszweck im Leben verfolgt (ikigai).

51DtsfFBb0L._AA300_Hygge: Ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht von Meik Wiking… Hygge ist ein dänisches Wort mit vielen Bedeutungen, von „Kunst der Innigkeit“ über „Gemütlichkeit der Seele“ und „Abwesenheit jeglicher Störfaktoren“ bis hin zu „Freude an der Gegenwart beruhigender Dinge“, „gemütliches Beisammensein“ oder gar „Kakao bei Kerzenschein“. Hygge ist warmes Licht und ein kuscheliges Sofa, Picknicken im Sommer und Glögg trinken im Winter. Und Hygge ist eine Haltung, die man lernen kann! Meik Wiking leitet das Kopenhagener Institut für Glücksforschung und ist damit der kompetenteste Absender zum Thema „Glücklich Leben“.

51QZQJbexjL._AA300_Lagom: Not too little, not too much von Niki Brantmark… Derived from the Swedish phrase Lagom är bäst, meaning „the right amount is best; in moderation, in balance“, langom is a deeply held philosophy closely tied to the Swedish cultural and social ideology of fairness and equality. Deeply ingrained in the Swedish psyche, lagom is about enjoying balance in every aspect of life – from work and leisure to family and food and everything in between. In this inviting, inspirational guide, Niki Brantmark explains lagom and explains how to incorporate it into your own lifestyle. In an interconnected world filled with goal-oriented perfectionists, Lagom reminds us to slow down, to decompress and destress, to be mindful of sustainability yet not deny ourselves pleasure. But lagom is not a rigid set of rules – sometimes you need more, sometimes you need less, and that’s fine, too!

51MoTWxSQ8L._AA300_Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden von Héctor Gracía und Fransesc Miralles… Worin liegt es, das Geheimnis für ein langes Leben? Den Japanern zufolge hat jeder Mensch ein Ikigai. Ikigai ist das, wofür es sich lohnt, morgens aufzustehen, oder auch ganz einfach: »der Sinn des Lebens«. Das Ikigai ist in uns verborgen, und wir müssen geduldig forschen, um es zu finden. Gelingt es uns, haben wir die Chance, gesund und glücklich alt zu werden. Vorbild hierfür sind die Einwohner der japanischen Insel Okinawa, auf der die meisten Hundertjährigen leben. Eine kleine Offenbarung sind die zahlreich eingeflochtenen Erzählungen der Hundertjährigen, die ihr Ikigai-Geheimnis preisgeben. Eine Offenbarung für jeden, der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist und für den Gesundheit ein hohes Gut ist.

Neu im Regal…

Letzte Woche habe ich in Folge meiner Anmeldung bei netgalley.com, bzw. netgalley.co.uk ein bisschen die Kontrolle verloren und einen ganzen Haufen Bücher angefordert, die nun erst einmal gelesen werden wollen. Daher habe ich mich diese Woche mal ausnahmsweise zusammen gerissen und keine neuen Bücher gekauft oder angefragt – auch wenn es schwer fiel.

Nur zu Besuch…

Wenn es um Feminismus geht, dann geht es leider zwangsläufig auch um strukturelle Ungerechtigkeit, systematische Diskriminierung, Gewalt und viele andere Dinge, die wir nur ändern können, wenn wir uns mit ihnen auseinandersetzen, die frau aber auch gehörig den Tag versauen können. Deshalb habe ich mich diese Woche mal dafür entschieden mich ganz und gar auf Links zu konzentrieren, die mich fröhlich stimmen, mich inspirieren und mir den Glauben daran zurück geben, dass die Welt eigentlich ganz in Ordnung ist und die meisten Menschen – sogar Männer 😉 – sich bemühen in Harmonie mit ihrem Umfeld zu leben.

Du verzweifelst mal wieder an dir selbst und der Welt – alles halb so schlimm, meint Edition F. Denn die Generation Y ist gar nicht so schlecht wie ihr Ruf. Noch nicht überzeugt, dann schau dir mal diese Tipps für mehr Wertschätzung an. Ebenfalls interessant ist diese Liste der weltweit entspanntesten Städte – vielleicht ist deine Stadt ja auch dabei.

Wer Gutes tut, der sollte belohnt werden. Das dachte sich auch ein amerikanischer Unternehmer und machte einem völlig Fremden kurzerhand ein überaus großzügiges Geschenk. Mein Glaube an die Menschheit ist für’s erste gerettet 😉

Eine gute Nachricht für intersex Kinder und ihre Eltern, ab 2018 muss in Deutschland nach der Geburt nicht mehr zwischen männlich und weiblich entschieden werden. Wir sind damit an der Spitze einer Entwicklung, die sich hoffentlich in anderen europäischen Ländern fortsetzen wird.

Zum Thema Geschlechtervielfalt und Rollenvorbilder für eine heranwachsende Mädchengeneration, hat sich diese Woche die amerikanische Sängerin P!nk zu Wort gemeldet. Immer für ein politisches Statement gut, trifft sie den Nagel auf den Kopf.

Verliebte Löwen in Südafrika, bzw. liebestolle Löwen in Kenia und anderswo beweisen Geschmack und entscheiden sich für den Partner mit der schönsten Frisur, absolut nachvollziehbar wenn du mich fragst. Da sieht frau mal wieder, dass auch wilde Katzen ganz zart sein können. Lange Rede, kurzer Sinn: Some lions are gay – deal with it!

Mauritius hat seine erste Präsidentin gewählt! Und auch wenn du jetzt vielleicht denkst, das ist aber weit weg, finde ich es doch immer erwähnenswert, wenn die höchste gläserne Decke zerbirst – egal wo.

Diese Woche räumen gleich zwei Sportskanonen mit dem Vorurteil des schwachen Mädchens auf. Der New York Marathon, seit Jahren in Frauenhand, setzt diese Tradition fort. Zu Hause in Europa meisterte eine Österreicherin als erste Frau eine der schwersten Kletterrouten der Welt. Ich sage nur, Mädels in die Laufschuhe und an die Kletterwand!

Diese Woche feiern wir eine der beeindruckendsten Frauen der Wissenschaftsgeschichte. In einer Zeit ohne Tod wäre Mary Curie am Dienstag nämlich 150 Jahre alt geworden! Der Scientific American gratuliert auf eine Weise, die der Chemikerin und Physikerin sicher gefallen hätte.

Greta Gerwig, bekannt für ihre Rollen in Indie-Filmen, wie z.B. „Frances Ha“ und „Mistress America“ hat ihren ersten Film gedreht und der bricht jetzt schon Rekorde. Eine weitere kreative Überfliegerin ist übrigens die 19-Jährige Amanda Gorman, von der geneigte Leserinnen in Zukunft sicher mehr hören werden.

Wenn du jetzt auf den lebensbejahenden Geschmack gekommen bist, empfehle ich dir ein Abo des (britischen) Positive News Magazine.

Genug geplaudert, meine liebe Leserin. Ich verabschiede mich nun fürs Erste in den Sonntag und wünsche Dir noch viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

(Die Sonntagsleserin) Willkommen in der feministisch, bücher-philosophischen Filterblase…

Diese Woche begann für mich in Schieflage, hatte ich mir doch so fest vorgenommen am LeseMarathon der Wörterkatze teilzunehmen. Dann allerdings ließ das Leben mich vergessen, und so startete ich in diese Woche mit einem lang ersehnten Sonnentag und einem schlechten Gewissen. Gegen Ende kriegte ich dann aber doch noch die Kurve beflügelt von neuen Büchern und der Erkenntnis dass auch eine Woche, die alles andere als wie geplant beginnt, noch ganz schön hyggeligt enden kann 🙂

Vor den Augen…

Um meinen verkorksten Start in die Woche zum Wochenende hin noch zu retten, habe ich mich und meinen Blog bei Netgalley angemeldet und muss geneigten Verlagen nun erst einmal beweisen, dass meine Rezensionen nicht ewig auf sich warten lassen. Insofern haben diese Woche meine ersten Netgalley Bücher Priorität gehabt…

cover123202-mediumHidden in Plain Sight von Kimberly Mehlman-Orozco… Pimp-controlled sex workers, exploited migrants, domestic servants, and sex trafficking of runaway and homeless youth are just a few of the many forms of sex trafficking and labor trafficking going on all around the world―including in the United States. This book exposes both well-known and more obscure forms of human trafficking, documenting how these heinous crimes are encountered in our daily lives.

cover119553-mediumStarlings von Jo Walton… An odd Eritrean coin travels from lovers to thieves, gathering stories before meeting its match. Google becomes sentient and proceeds toward an existential crisis. An idealistic dancer on a generation ship makes an impassioned plea for creativity alongside survival. Three Irish siblings embark on an unlikely quest, stealing enchanted items via bad poetry, trickery, and an assist from the Queen of Cats.

Auf den Ohren…

Diese Woche habe ich dazu genutzt Nägel mit Köpfen zu machen. Nicht nur nahm ich mir vor, den kreativen Funken, der in mir schwelt, neu zu entfachen. Sondern ich beschloss, im Grunde schon letzte Woche, mich gleichzeitig auf meine skandinavischen Wurzeln zu besinnen. So, dachte ich mir, komme ich produktiv und motiviert durch die Woche, bzw. die nächsten Monate – meine Leseliste für diesen Herbst/Winter endet hier nämlich noch lange nicht 😉

51sbs2yo8OL._AA300_Big Magic von Elizabeth Gilbert… Elizabeth Gilbert hat eine ganze Generation von Leserinnen geprägt: Mit „EAT PRAY LOVE“ lebten wir Dolce Vita in Italien, meditierten in Indien und fanden das Glück auf Bali. Mit „BIG MAGIC“ schenkt uns die Autorin eine begeisternde Liebeserklärung an die Macht der Inspiration, die aus jedem von uns einen kreativen Menschen machen kann. Warum nicht endlich einen Song aufnehmen, ein Restaurant eröffnen, ein Buch schreiben? Elizabeth Gilbert vertraut uns die Geschichte ihres Lebens an – und hilft uns dadurch, endlich an uns selbst zu glauben.

51EV1Hwbe3L._AA300_Biroller von Erling Jepsen… Helene drommer om en karriere som skuespiller, men desværre er hendes forelskelse i teateret ikke gengældt. Helenes hund har til gengæld talent. Den forvilder sig ind på Husets Teater og helt ind på scenen under prøverne til et nyt stykke, og pludselig har Helene en aftale om et møde med teaterdirektøren. Tilbuddet fra teaterdirektøren er ikke lige, hvad Helene havde forestillet sig, men har man først fået foden indenfor, er det bare om at stå fast og bevise, at man er parat til at gå hele vejen. Biroller er en roman fra bag scenetæppet, hvor alle kneb gælder i jagten på den rigtige rolle. Drama og sort humor spiller sammen i en historie om, at det er vigtigt at sigte højt, hvis man vil være stjerne, også selv om man må begynde på alle fire.

(Den Klappentext gab’s leider nur auf Dänisch – ich verweiße an dieser Stelle also auf Google translate, linke Seitenleiste ganz oben.)

Neu im Regal…

Eigentlich hatte ich nach Nachschub von Horror-Autorin Kathe Koja gucken wollen und bin dabei über drei ganz andere Schnäppchen gestolpert. Das Debüt von Arundhati Roy ist schon seit langem auf meiner Wunschliste zu finden, also habe ich nicht lange überlegt. Darüber hinaus muss ich persönlich bei Bailey’s Prize for Fiction Gewinnern oder Nominierten, sprich den anderen beiden Büchern, nicht einmal genau wissen, worum es geht – da kann frau eigentlich gar keine Niete ziehen.

51DIoxj8d8L._SX327_BO1,204,203,200_Der Gott der kleinen Dinge von Arundhati Roy… In ihrem Bestsellerroman ›Der Gott der kleinen Dinge‹ erzählt Arundhati Roy die schillernde Geschichte einer Familie, die an einer verbotenen Liebe zerbricht. Als die 31-jährige Rahel nach vielen Jahren zurückkehrt in ihr Heimatdorf im südindischen Kerala, ist nichts mehr, wie es einst war. Die Konservenfabrik der Familie verfallen, die geliebte Mutter tot, der Zwillingsbruder verstummt. Zurückgeblieben sind nur die Erinnerungen an eine Kindheit am Fluss, an die bewundernde Liebe zu Velutha, dem dunklen Angestellten ihrer Großmutter, und an einen tragischen Tag im Jahr 1969, der alles veränderte. Eine magische Geschichte vor dem Hintergrund der politischen Umbrüche Indiens.

51WbeF+qIXL._SX324_BO1,204,203,200_Ruby von Cynthia Bond… Ephram Jennings has never forgotten the beautiful girl with the long braids running through the piney woods of Liberty, their small East Texas town. Young Ruby Bell, „the kind of pretty it hurt to look at,“ has suffered beyond imagining, so as soon as she can, she flees suffocating Liberty for the bright pull of 1950s New York. Ruby quickly winds her way into the ripe center of the city-the darkened piano bars and hidden alleyways of the Village-all the while hoping for a glimpse of the red hair and green eyes of her mother. When a telegram from her cousin forces her to return home, thirty-year-old Ruby finds herself reliving the devastating violence of her girlhood. With the terrifying realization that she might not be strong enough to fight her way back out again, Ruby struggles to survive her memories of the town’s dark past. Meanwhile, Ephram must choose between loyalty to the sister who raised him and the chance for a life with the woman he has loved since he was a boy.

51cvArcIRXL._SY346_The Glorious Heresies von Lisa McInerney… We all do stupid things when we’re kids. Ryan Cusack’s grown up faster than most – being the oldest of six with a dead mum and an alcoholic dad will do that for you. And nobody says Ryan’s stupid. Not even behind his back. It’s the people around him who are the problem. The gangland boss using his dad as a ‚cleaner‘. The neighbour who says she’s trying to help but maybe wants something more than that. The prostitute searching for the man she never knew she’d miss until he disappeared without trace one night. The only one on Ryan’s side is his girlfriend Karine. If he blows that, he’s all alone. But the truth is, you don’t know your own strength till you need it.

Nur zu Besuch…

Am Freitagmorgen wurde ich Mitglied eines Clubs, der im 21. Jahrhundert eigentlich gar nicht mehr existieren sollte, aber was soll ich sagen – die Welt ist schlecht oder zumindest stark verbesserungswürdig… Seit etwas über zwei Jahren schreibe ich nun ab und zu über Bücher zu feministischen Themen, wobei ich diese Kategorisierung eigentlich als Einschränkung empfinde – schließlich geht es in diesen Büchern um strukturelle Ungerechtigkeit und Menschenrechtsverletzungen und die gehen nicht nur Frauen etwas an – und nun hat er mich eingeholt, mein erster sexistischer Kommentar. Hätte der Verfasser sich ernsthaft mit dem Inhalt meiner Rezension auseinandergesetzt, ernsthaft genug, um zu merken, dass ich einen Buchblog führe und nicht etwa für die Mädchenmannschaft schreibe – nicht, dass das diese Art von Belästigung rechtfertigen würde – hätte ich seinen Kommentar wohl aus dem Spam-Ordner gefischt, wo er kurioserweise gelandet war – was soll ich sagen, WordPress kennt mich 😉 Zur Feier meiner unfreiwilligen, aber wahrscheinlich auch nicht abzuwendenden, Induktion in den Club (zeitweise) feministischer Bloggerinnen, die aufgrund dessen von fremden Männern angefeindet werden, gibt es diesen Sonntag also einmal nur feministische Links. Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

Auch wenn es alles andere als politisch korrekt, bzw. solidarisch ist, hängt mir der Fall Weinstein mittlerweile echt zum Hals raus; vor allem auch weil sich nichts davon auf die deutsche Filmindustrie bezieht. Ein Artikel auf EDITION F ändert dies nun endlich. Frischen Wind in die Debatte um Frauen in der Filmindustrie bringt auch der überaus positive und humorvolle TED Talk „What it’s like to be a Woman in Hollywood“. Auch meine Lieblingsschauspielerin JESSICA CHASTAIN ist der Meinung, dass Filme mehr lebensnahe Frauenfiguren brauchen. Doch wer soll diese Filme machen? Auf Vulture.com findet die geneigte Leserin eine Liste mit 100 Regisseurinnen, inklusive Filmtipps zum Anspielen und Kennenlernen. Wem das noch nicht genug Frauenkino ist, die kann sich beim feministischen Kinomagazin FILMLÖWIN oder der Suchmaschine MOVIES BY HER nach Herzenslust austoben.

Und wen wundert es, mich nicht, die Epidemie der sexuellen Belästigung und Geschlechterdiskriminierung, bzw. Unterrepräsentierung von Frauen begrenzt sich nicht nur auf die Filmindustrie, sondern findet auch in der Kunstszene statt. Darauf bezieht sich auch dieser OFFENE BRIEF, unterzeichnet von unzähligen Frauen, Männern und non-binären Künstlern – zu viele, um sie hier einzeln aufzuführen.

Bevor du mir vor lauter tristesse aus dem Fenster springst, liebe Leserin, möchte ich auch mal ein paar gute Neuigkeiten mit dir teilen. Denn die MÄDCHENMANNSCHAFT feiert dieses Jahr ihr 10-Jähriges Bestehen – Gratulation! Eine Zusammenfassung der letzten 10 Jahre gibt es zur Feier des Tages noch obendrauf.

Die Europapolitikerin Terry Reintke hat es satt(!) am Arbeitsplatz und anderswo sexueller Belästigung ausgesetzt zu sein und findet, dass es höchste Zeit ist für eine EU-Richtlinie, die Mitgliedsstaaten, auch Deutsch-Frauen-sind-mitgedacht-Land, zum handeln zwingt. Wenn du ebenfalls dieser Meinung bist, unterschreibe doch bitte schnell ihre online Petition.

Nach so viel geballter Frauenpower ist es nun mal an der Zeit die Männer zu Wort kommen zu lassen. Die haben nämlich genauso die Nase voll von sexueller Belästigung und denjenigen Geschlechtsgenossen, die sich einfach nicht respektvoll und pro-sozial benehmen wollen, wie die oben verlinkten Frauen. Einer Antwort darauf, warum diese wichtige Debatte so lange hat auf sich warten lassen, versucht sich ein Artikel auf verysmartbrothas.com zu nähern. Während Vlogger Jay Smooth sich damit begnügt die schier schizophrene Situation von Frauen zu thematisieren und dann – ganz Gentleman – eine Kollegin zu Wort kommen lässt. Comedian AZIZ ANSARI begegnet dem ekelhaften Verhalten mancher Männer hingegen mit etwas Humor – das muss auch mal sein, schließlich kann frau nicht immer nur wütend sein.

So jetzt ist er da, der Moment, in dem mir die Linktipps ausgehen. Wenn du trotzdem noch etwas Zeit und Interesse hast, dann hält die Redaktion des MISSY MAGAZINE ihre eigene Liste (queer-) feministischer Podcasts und Blogs für dich bereit. Puh! Mein FeedReader platzt mittlerweile wirklich aus allen Nähten.

Genug geplaudert, meine liebe Leserin. Ich verabschiede mich nun fürs Erste in den Sonntag und wünsche Dir noch viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

(Die Sonntagsleserin) Alles Jahre wieder: Der Kampf gegen den Winter-Blues…

Dieses Jahr ist er früh dran, aber die letzte Woche war auch dermaßen verregnet, dass ich mich nicht wundere, warum mir auf einmal für alles mögliche und unmögliche die Motivation fehlt. Rezensionen schreiben?! Wer liest die eigentlich… Blogbeiträge kommentieren?! Kommentiert ja auch keiner bei mir… Der Lesemarathon der Wörterkatze steht vor der Tür!? Ich tue einfach mal so, als wäre ich nicht zu Hause… Langfristig macht diese Haltung aber mehr Probleme, als sie zu lösen vorgibt. Also gehe ich in diesem Jahr gegen meine natürliche Neigung an, von November bis März vor dem Fernseher zu versuppen und nur das Nötigste zu tun, indem ich mich auf meine Wurzeln besinne. Denn am besten kommt frau durch die dunkle Jahreszeit mit Kerzenlicht, Wienerbröd und reichlich „hygge“ – Ah! Ich fühle schon wie es wirkt 😉

Vor den Augen…

In meiner ersten Sonntagsleserin waren diese beiden Bücher noch neu in meinem Regal. Nun, da sie sich in meinem eigenen Zimmer etwas eingelebt haben, beschloss ich Nägel mit Köpfe zu machen, und diese Neuerscheinungen nicht allzu lange warten zu lassen. Außerdem passt die unterschwellige Melancholie der Geschichten perfekt zu meinem derzeitigen Gemütszustand.

9783961010073_coverSchwimmen von Sina Pousset… Milla und Jan kennen sich seit Kindertagen. In einem heißen Sommer fahren sie gemeinsam mit Jans Freundin Kristina ans Meer. Drei Tage lang schweben sie zwischen Angst, Liebe und Sehnsucht. Bis sich alles bei einem heftigen Gewitter katastrophal entlädt. Jan überlebt nicht. Vier Jahre später sind Milla und die kleine Emma an einem kalten Morgen durch die große Stadt unterwegs. Da findet Milla etwas, das sie an Jan erinnert und stellt sich endlich der Vergangenheit.

9783961010042_coverDas Rauschen in unseren Köpfen von Svenja Gräfen… Lene lebt mit ihrer besten Freundin in einer WG in einer großen Stadt, ihre liebevolle Familie und der Freundeskreis geben Halt. Als sie Hendrik begegnet, scheint ihr Glück perfekt. Sie plant eine gemeinsame Zukunft, doch Hendriks Vergangenheit schleicht sich in ihr Leben ein. Da ist seine zerrüttete Familie, sein bisweilen merkwürdiges Verhalten. Und Klara.

Auf den Ohren…

Diese Woche brauchte ich mal was leichtes, wenn auch nicht immer ganz leicht verdauliches. Benjamin Laws schwule Reise durch Asien kam mir da wie gerufen und wurde auch in Rekordzeit gehört; dazu dann noch das neue Buch der „Queen of hygge“ Helen Russell und meine Woche ist gerettet.

612-sWchzWL._AA300_Gaysia von Benjamin Law… Benjamin Law considers himself pretty lucky to live in Australia: he can hold his boyfriend’s hand in public and lobby his politicians to recognize same-sex marriage. But as the child of immigrants, he’s also curious about how different life might have been had he grown up in Asia. So he sets off to meet his fellow Gaysians. Law takes his investigative duties seriously, going nude where required in Balinese sex resorts, sitting backstage for hours with Thai ladyboy beauty contestants, and trying Indian yoga classes designed to cure his homosexuality. The characters he meets – from Tokyo’s celebrity drag queens to HIV-positive Burmese sex workers and Malaysian ex-gay Christian fundamentalists to Chinese gays and lesbians who marry each other to please their parents – all teach him something new about being queer in Asia.

51g3m7hYelL._AA300_Leap Year von Helen Russell… Having spent the last few years in Denmark uncovering the secrets of the happiest country in the world, Helen Russell knows it’s time to move back to the UK. She thinks. Maybe. Or maybe that’s a terrible idea. Like many of us, she suffers from chronic indecision and a fear of change. So she decides to give herself a year for an experiment: to overhaul every area of her life, learn how to embrace change and become a lean, mean decision-making machine. From how to cope with changing work lives and evolving relationships to how we feel about our bodies, money and well-being, Helen investigates the benefits of new beginnings, the secrets of decisive people and what makes changes last – and uncovers the practical life lessons we can all use to thrive when change is afoot and inject some freshness and magic if it’s not.

Neu im Regal…

Warum zwanghaft Bücher kaufen, wenn die heimischen Regale längst voll davon sind?! Und trotzdem schlich ich diese Woche mit juckender Kreditkarte um die letztjährige Shortlist des Bailey’s Prize for Fiction herum, einfach aus generellem Interesse – virtuelles „window-shopping“ quasi. Denn genug zu lesen hab ich ja eigentlich.

Nur zu Besuch…

Meine Linksammlung diese Woche ist eine wilde Mischung aus allem, was mich in der letzten Woche interessiert, bzw. bewegt hat. Insofern werde ich an dieser Stelle auch nicht mit unnötigen Worten um mich schmeißen, sondern lade dich, meine liebe Leserin, einfach kurz und knapp zum Stöbern ein.

Der gruseligste (quasi) Feiertag des Jahres steht vor der Tür und da dürfen die passenden Leckerbissen natürlich nicht fehlen. Inspirationen dafür gab es diese Woche u.a. auf den Blogs ks und mohntage.

In der Werbung sind alle Frauen Blaublüter. Der britische Bindenhersteller Bodyform will dies mit der #bloodnormal Kampagne nun aber endlich ändern.

Ohne festen Partner durch die kalte Jahreszeit zu kommen ist für manchen eine Herausforderung, da bin auch ich keine Ausnahme. Doch ist das (chronische) Singledasein nun eine Bürde oder etwa ein Geschenk?!

Muromez war in Moskau unterwegs und teilt die bibliophilen Highlights seiner Reise mit allen, die vom literarischen Russland begeistert sind.

Es ist noch gar nicht so lange her, da las ich „Procrastination“ von Jane B. Burka, PhD & Lenora M. Yuen, PhD und nahm mir fest vor – Jetzt wird was geändert! Der Beitrag zu Zielsetzung und Zeitplanung auf Perspektiven und Blickwinkel erinnerte mich diese Woche wieder an meinen Vorsatz.

Genug geplaudert, meine liebe Leserin. Ich verabschiede mich nun fürs Erste in den Sonntag und wünsche Dir noch viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

(Die Sonntagsleserin) Wie, ist schon wieder Sonntag?!

Diese Woche ging wie im Fluge vorbei, zumindest hier bei mir im eigenen Zimmer. Sie war lesereich, aber ereignisarm, wie das eben manchmal so ist. Diese Kombination allerdings erlaubte es mir mich ein bisschen in die virtuelle Welt und das darin gespiegelte Zeitgeschehen zu vertiefen; Und so sind meine Linktipps diese Woche thematisch auch um einiges breiter gefächert, als in den letzten zwei Wochen. Abseits des Bücherregals habe ich mich wohl etwas versklaven lassen, von meiner To-Do-Liste, die in dieser Woche so diverse Punkte enthielt, wie „Prepare Halloween Post“, „Study Korean“ und „Do Pilates/Yoga“. In der nächsten Woche werde ich andere Prioritäten setzen und etwas gelassener leben.

Vor den Augen…

Da die Kombination Roman/Kurzgeschichtenband schon letzte Woche so gut geklappt hat, dachte ich, warum diese Woche nicht einfach wiederholen. Zudem bin ich dem Blessing Verlag auch noch eine Rezension schuldig – zwei Bücher mit einer Lektüre quasi 😉 Dann wiederum stellen diese beiden Bücher lediglich die Spitze meines Lesebergs dar. Denn ich bin gerade fieberhaft dabei einen Halloween-Beitrag mit Horrorromanen aus Frauenhand vorzubereiten, und habe mich ehrlich gesagt gerade etwas festgefahren mit einem der Bücher. Welches es ist, das soll aber bis übernächste Woche noch geheim bleiben.

41Whe7rJGaL._SX304_BO1,204,203,200_Amsterdam und zurück von Marente de Moor… Jede Menge Russen bevölkern seit Beginn der Neunziger Amsterdam. Witali Kirillow ist einer von ihnen, der Mann mit den meergrünen Augen. Längst ist sein Visum abgelaufen und vorsichtshalber fährt er in der Straßenbahn nicht mehr schwarz. Acht Jahre zuvor ließ er es als Offizier an der sowjetischen Grenze zu, daß sich ein Kamerad in den Westen absetzte. Dafür wurde er hart bestraft. Seitdem hat ihn der Gedanke an den Flüchtling nicht mehr losgelassen. Unterstützt von der rasant-energischen Jessie, macht er sich auf, ihn zu suchen.

41pJWpjFAGL._SX309_BO1,204,203,200_Verrat – Sieben Verbrechen an der Liebe von Jessica Schulte Am Hülse… Jessica Schulte am Hülse beschreibt in sieben Erzählungen das große und das kleine Drama der Liebe. Gemein ist den Erzählungen ein Verrat, der die Liebe zwischen zwei Menschen oder das Verhältnis zwischen zwei Menschen beschädigt, belastet, zerstört. Am Ende jeder Geschichte stehen die Menschen traumatisiert oder auch befreit vor den Scherben dessen, was einmal Vertrauen, Geborgenheit, Freude und tiefe Liebe war. Mal kommt die Unwahrheit auf leisen Sohlen, mal brutal und unfair mit großen Schritten, mal finden die Verratenen einen Weg aus dem Drama, mal zerbrechen sie an der Heftigkeit des Erlebens und können sich nur durch radikale Schnitte aus dem Tumult und der Verstrickung befreien.

Auf den Ohren…

…habe ich diese Woche wieder zwei ganz unterschiedliche Bücher. Beides sind allerdings wieder Sachbücher, denn auf Romane kann ich als Audioversion mich irgendwie nicht richtig konzentrieren.

514QoOwGx6L._AA300_The Battle for Room 314 von Ed Boland… In a fit of idealism, Ed Boland left a twenty-year career as a non-profit executive to teach in a tough New York City public high school. But his hopes quickly collided headlong with the appalling reality of his students‘ lives and a hobbled education system unable to help them: Freddy runs a drug ring for his incarcerated brother; Nee-cole is homeschooled on the subway by her brilliant homeless mother; and Byron’s Ivy League dream is dashed because he is undocumented. In the end, Boland isn’t hoisted on his students‘ shoulders and no one passes AP anything. This is no urban fairy tale of at-risk kids saved by a Hollywood hero, but a searing indictment of schools that claim to be progressive but still fail their students. Told with compassion, humor, and a keen eye, Boland’s story is sure to ignite debate about the future of American education and attempts to reform it.

Dieses Buch werde ich nicht auf meinem Blog rezensieren. Wenn du trotzdem mehr darüber wissen willst, schau HIER vorbei!

41Xk34x5YvL._SL300_The Woman in the Mirror von Cynthia M. Bulik, PhD… Many women–regardless of income, size, shape, ethnicity, and age–are uncomfortable in their own skin. We fixate on our body image and try endless diets, implants, Botox, hair extensions, and new shoes, but it’s never enough. The problem is that girls and women have been socialized to mistakenly conflate body-esteem and self-esteem. Body esteem refers to how you think and feel about your physical appearance: your size, shape, hair, and features. Self-esteem refers to how you think and feel about your personality, your role in relationships, your accomplishments, and values-everything that contributes to who you are as a person. The Woman in the Mirror goes beyond typical self-esteem books to dig deep into the origins of women’s problems with body image.

Neu im Regal…

Als ich am Mittwoch die literarischen Nachbarinnen für meine Rezension von Jeanette Wintersons „Der weite Raum der Zeit“ zusammenstellte, entdeckte ich ganz zufällig, dass einige Romane von Margaret Atwood im amazon Kindle-Store gerade zu Studentenpreisen zu haben sind. Da habe natürlich sofort zugegriffen; schließlich will ich diese Autorin und ihr bisheriges Werk spätestens seit der Buchmesse etwas genauer unter die Lupe nehmen.

41dEEQ-7-KL._SX316_BO1,204,203,200_The Edible Woman von Margaret Atwood… Marian is determined to be ordinary. She lays her head gently on the shoulder of her serious fiancee and quietly awaits marriage. But she didn’t count on an inner rebellion that would rock her stable routine, and her digestion. Marriage a la mode, Marian discovers, is something she literally can’t stomach … The Edible Woman is a funny, engaging novel about emotional cannibalism, men and women, and desire to be consumed.

41VvawTiGAL._SX316_BO1,204,203,200_Alias Grace von Margaret Atwood… Sometimes I whisper it over to myself: Murderess. Murderess. It rustles, like a taffeta skirt along the floor.‘ Grace Marks. Female fiend? Femme fatale? Or weak and unwilling victim? Around the true story of one of the most enigmatic and notorious women of the 1840s, Margaret Atwood has created an extraordinarily potent tale of sexuality, cruelty and mystery.

41uA3zD4xZL._SX316_BO1,204,203,200_Moral Confusion von Margaret Atwood… In these ten interrelated stories Atwood traces the course of a life and also the lives intertwined with it, while evoking the drama and the humour that colour common experiences — the birth of a baby, divorce and remarriage, old age and death. With settings ranging from Toronto, northern Quebec, and rural Ontario, the stories begin in the present, as a couple no longer young situate themselves in a larger world no longer safe. Then the narrative goes back in time to the forties and moves chronologically forward toward the present.

41IXRKUXfhL._SX315_BO1,204,203,200_Good Bones von Margret Atwood… These wise and witty writings home in on Shakespeare, tree stumps, ecological disasters, bodies (male and female), and theology, amongst other matters. We hear Gertrude’s version of what really happened in Hamlet; an ugly sister and a wicked stepmother put in a good word for themselves,and a reincarnated bat explains how Bram Stoker got Dracula hopelessly wrong. Good Bones is pure distilled Atwood – deliciously strong and bittersweet.

41n4EGqPnAL._SX316_BO1,204,203,200_Surfacing von Margaret Atwood… A young woman returns to northern Quebec to the remote island of her childhood, with her lover and two friends, to investigate the mysterious disappearance of her father. Flooded with memories, she begins to realise that going home means entering not only another place but another time. As the wild island exerts its elemental hold and she is submerged in the language of the wilderness, she sees that what she is really looking for is her own past.

51Oj0HeTqEL._SX326_BO1,204,203,200_The Improbability of Love* von Hannah Rothschild… When lovelorn Annie McDee stumbles across a dirty painting in a junk shop while looking for a present for an unsuitable man, she has no idea what she has discovered. Soon she finds herself drawn unwillingly into the tumultuous London art world, populated by exiled Russian oligarchs, avaricious Sheikas, desperate auctioneers and unscrupulous dealers, all scheming to get their hands on her painting – a lost eighteenth-century masterpiece called ‚The Improbability of Love‘. Delving into the painting’s past, Annie will uncover not just an illustrious list of former owners, but some of the darkest secrets of European history – and in doing so she might just learn to open up to the possibility of falling in love again.

*Diese Bailey’s-Preis Anwärterin war ebenfalls runtergesetzt 😉

Nur zu Besuch…

Da ich in der letzten Woche nur Links zu Frankfurter Buchmesse gesammelt hatte, habe ich mich in dieser Woche dafür entschieden etwas über den Tellerrand zu schauen und mal nicht nur die einschlägigen Buchblogs abzugrasen. Was übrigens ganz schön schwer war, bei all den interessanten Messeberichten, die im Laufe der Woche in meinem WordPressReader auftauchten. Aber ich habe mich der Herausforderung gestellt und hoffe nun Dir, meine liebe Leserin, nach all den Buchmesseberichten ein bisschen Abwechslung liefern zu können…

Wer hat Angst vor Virginia Woolf? fragte seinerzeit der Theaterschriftsteller Edward Albee. Ich natürlich nicht, schließlich habe ich sogar meinen Blog nach ihrem Werk benannt 😉 Die zarte Engländerin hat jedoch nicht nur Romane geschrieben, sondern auch Tagebuch geführt und darin ging sie nicht etwa zimperlich mit Zeitgenossen wie zum Beispiel T.C. Boyle, Katherine Mansfield und Sigmund Freud um. Da kann ich eigentlich nur noch hinzufügen: Oh, Ms. Woolf, you’re so bitchy – I love it!

Im Rahmen ihrer Besprechung von Han Kangs „Menschenwerk“ habe ich mich gestern mit der Wörterkatze Kerstin ein bisschen über Südkorea unterhalten. Und das hat mich wiederum an einen überaus interessanten Artikel über die erschreckende Häufigkeit von Schönheitsoperationen im Geburtsland der Autorin erinnert, den ich vor kurzem gelesen habe.

„Juli liest“ nicht nur, sie engagiert sich auch – was ich äußerst lobenswert finde – und zwar für den Tintentrinker Verlag; Ein unabhängiger Kinderbuchverlag, der dringend finanzielle Unterstützung von seinen Leserinnen und ihren Eltern, etc. braucht. Wenn du also einem jungen Familienmitglied eine Freude machen möchtest, findest du alle weiteren Infos HIER!

Ein bisschen schleicht sich die Buchmesse dann doch in meine Sonntagsleserei ein, wenn sich beispielsweise der Kaffeehaussitzer fragt, ob man Provokationen von rechtsaußen nun am besten niederbrüllt oder niederlacht; und ich nicht umhin komme einen so gelungenen Beitrag hier mit dir zu teilen.

Wer in letzter Zeit im englischsprachigen facebook unterwegs war, der ist sicher auch über den Aufschrei Klappe die 2te gestolpert. Die britische Schauspielerin Emma Thompson fasste den Kern des Problems in ihrem Interview über Harvey Weinstein mit erfrischender Ehrlichkeit zusammen. Ms. Thompson, you rock my world! 

Übrigens haben sich auch die von mir gerne gelesenen Autorinnen Rebecca Solnit und Jessica Valenti zum Thema sexuelle Belästigung und toxische Männlichkeit geäußert. Letzteres ein Thema, dem ich mich zuvor über die TED-Vorträge von Jackson Katz* und James Kimmel*genähert habe – beide ebenfalls sehr sehenswert.

(*Mein Tipp: Bring etwas Zeit mit und stell „Autoplay“ an!)    

Genug geplaudert, meine liebe Leserin. Ich verabschiede mich nun fürs Erste in den Sonntag und wünsche Dir noch viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

(Die Sonntagsleserin) Zuhause ist es doch immernoch am schönsten…

Stell dir vor diese Woche ist Buchmesse und die Bücherphilosophin geht nicht hin 😉 Ein sehnsuchtsvoller Blick schweift nach Frankfurt. Doch zu viel gewollt, zu schnell gelebt, zu früh verreist, das kann ja nur in einer Katastrophe enden – mal ganz davon abgesehen das die Zugverbindungen aus Norddeutschland im Moment unmöglich sind – so heißt die Devise im eigenen Zimmer; Also bleibe ich, trotz der verlockenden Flut an Einladungen zu Bloggerfrühstück, -treffen und -umtrunk diverser Verlage und Organisationen, dieses Jahr lieber zu Hause. Denn das ist der Ort, wo ich wann immer ich will, und der Kreislauf es verlangt, die Füße hochlegen kann, wo mich mein Bücherregal mit den Versprechen fremder Welten lockt, wo die Tasse grünen Tees keinen Boden hat und die flauschigen, schnurrenden Ehrengäste dieses, wie jedes Jahr aus Schottland kommen. Vielleicht geht es dir ja ebenso oder zumindest ähnlich; Dann meine liebe Leserin, schreibe ich diesen Beitrag nämlich auch für dich.

Vor den Augen…

Diese Woche ist meine Lektüre ein ungleiches Duo. Das erste Buch die Kurzgeschichtensammlung einer Debütantin, das andere die Modernisierung eines Klassikers durch eine erfahrene Autorin. Das eine ganz frisch im eigenen Zimmer eingetrudelt, das andere dort fast schon etwas eingestaubt. Eines haben beide Bücher jedoch gemeinsam, sie sind überaus lesenswert.

51NgcJ6XbcL._SX311_BO1,204,203,200_und in dem Moment holt meine Liebe zum Gegenschlag aus von Doris Anselm… Was ist der Auslöser für Veränderung in unserem Leben? Die Nachricht einer längst vergessenen Freundin, eine Kränkung zu viel, eine absurde Passion, der es plötzlich nachzugeben gilt. In Doris Anselms Erzählungen begegnen uns Karrieremenschen und Loser, Charismatiker und Verrannte, die diese Momente lostreten oder erleben. So wechselt ein Schmuckstück den Besitzer, unpersönlich und doch symbolträchtig. Am Ende ist ein Mädchen erwachsen geworden und ihr Lehrer ein Stück kindlicher. Dabei bleibt manches scheinbar Wichtige elegant in der Schwebe, um den Blick fürs Wesentliche zu öffnen. Ereignisse wirken aus der Vergangenheit in eine intensiv wahrgenommene Gegenwart hinein, ein bedrohlicher Unterton schwingt mit, ein böses Wuchern und Wachsen.

coverDer weite Raum der Zeit von Jeannette Winterson… Der Londoner Investmentbanker Leo verdächtigt seine schwangere Frau MiMi, ihn mit seinem Jugendfreund Xeno zu betrügen. In rasender Eifersucht und blind gegenüber allen gegenteiligen Beweisen verstößt er MiMi und seine neugeborene Tochter Perdita. Durch einen glücklichen Zufall findet der Barpianist Shep das Baby und nimmt es mit nach Hause. Jahre später verliebt sich das Mädchen in einen jungen Mann – Xenos einzigen Sohn. Zusammen machen sie sich auf, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen und alte Wunden zu heilen, damit der Bann der Vergangenheit endlich gebrochen wird.

Auf den Ohren…

Diese Woche steht für mich im Zeichen der Selbstoptimierung, zumindest zum Teil, schließlich kann frau nicht 24 Stunden am Tag, bzw. die 10 Stunden, die das Hörbuch „Procrastination“ dauert, an sich arbeiten. Manchmal muss diese Leserin auch einfach nur entspannen dürfen und das geht am besten mit dem bissigen Humor von Kolumnist Dan Savage, dem David Sedaris für Leserinnen mit Familiensinn.

51t4JMLURXL._SL300_Procrastination: Why you do it, what to do about it NOW von Jane B. Burka, PhD & Lenora M. Yuen, PhD… Based on their workshops and counseling experience, psychologists Jane B. Burka and Lenora M. Yuen offer a probing, sensitive, and at times humorous look at a problem that affects everyone: students and scientists, secretaries and executives, homemakers and salespeople. Procrastination identifies the reasons we put off tasks; fears of failure, success, control, separation, and attachment; and their roots in our childhood and adult experiences. The authors offer a practical, tested program to overcome procrastination by achieving set goals, managing time, enlisting support, and handling stress. Burka and Yuen even provide tips on living and working with the procrastinators you may know.

41NOI6Z1ASL._AA300_The Commitment von Dan Savage… Dan Savage’s mother wants him to get married. His boyfriend, Terry, says “no thanks” because he doesn’t want to act like a straight person. Their six-year-old son DJ says his two dads aren’t “allowed” to get married, but that he’d like to come to the reception and eat cake. Throw into the mix Dan’s straight siblings, whose varied choices form a microcosm of how Americans are approaching marriage these days, and you get a rollicking family memoir that will have everyone—gay or straight, right or left, single or married—howling with laughter and rethinking their notions of marriage and all it entails.

Neu im Regal…

Nicht jede Woche bringt neue Bücher mit sich, manchmal muss sich auch eine begeisterte Buchbloggerin mit dem Lesefutter zufrieden geben, welches das gute alte Regal ungelesener Bücher gerade so hergibt. Zum Glück gibt es mehr als genug ungelesene Büchern in meinem eigenen Zimmer, und so tut es mir auch gar nicht weh mal eine Woche auf Verlags-, bzw. Buchpost zu verzichten.

Nur zu Besuch… auf der Frankfurter Buchmesse!

Wie ich einleitend schon bemerkte, nehme ich an der diesjährigen Frankfurter Buchmesse leider nicht aktiv teil. Das heißt aber nicht, dass ich anderen Leserinnen ihren Messespaß nicht gönne. Gespannt verfolgte ich das Messegeschehen von den Zuschauerrängen aus und dies sind meine bisherigen Highlights.

Den ersten Messetag verbringe ich mit dem buecherfuellhorn, schlendere schon am frühen Morgen durch noch fast leere Hallen, verkoste Spezialitäten vom größten Bio-Bauernhof der Toskana und entdecke anschließend zwei unabhängige Kleinverlage.

Durch den zweiten Tag der Buchmesse bewege ich mich an der Seite von litblogkoeb, die ich unter anderem in den Ehrengast Pavillon begleite, der zwar etwas spartanisch dekoriert ist, dafür jedoch mit ungewöhnlichen Sitzgelegenheiten aufwartet.

Etwas kritischer wird die diesjährige Buchmesse von schneeschmelze analysiert und kommentiert. Als Buchmesseveteran macht er mich auf unserem Messerundgang unter anderem auf das graduelle Verschwinden der unabhängigen Verlage und die Abwesenheit diverser Medienvertreter aufmerksam und nimmt mich schließlich mit zu einer Paneldiskussion zum Thema Digitalisierung des Lesens.

Und auch wenn mir nach meinen drei virtuellen Messerundgängen schon ganz schön die metaphorischen Füße weh tun, kann ich doch nicht umhin noch einen abschließenden Blick auf den Buchmesse tumblr von buchmerzmensch zu werfen – fühlt sich fast an, wie selbst dabei gewesen zu sein!

Genug geplaudert, meine liebe Leserin. Ich verabschiede mich nun fürs Erste in den Sonntag und wünsche Dir noch viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Die Sonntagsleserin ist zurück…

Als ich Ende Januar meine „Abwesenheitnotiz“ veröffentlichte, brauchten ich und mein gematerter Körper eigentlich nur eine kleine Pause. Nie und Nimmer hätte ich damit gerechnet, dass diese kleine Pause fast ein ganzes Jahr andauern würde. Ich will an dieser Stelle gar nicht so sehr ins Detail gehen, denn so ganz verarbeitet habe ich die Erinnerungen an die längsten acht Monate meines Lebens noch nicht – trotz des Happy Ends. Seit Anfang September geht es Dank der Bemühungen eines Ärzteteams, das mich einfach nicht aufgeben wollte, zum Glück wieder bergauf. Zum ersten Mal seit fast drei Jahren darf ich nun endlich Zeuge davon sein, dass mein Körper von Tag zu Tag, Woche zu Woche, ein klein wenig stärker wird. Ich habe wohl noch ein gutes Stück Weg vor mir, bis ich wieder so am Leben teilnehmen kann, wie ich das gerne möchte und ein paar Kompromisse werden mich vielleicht noch darüber hinaus begleiten. Doch davon werde ich mir meine Vorfreude auf den Rest meines Lebens (und Lesens und Schreibens und Reisens, und, und, und…) nicht nehmen lassen 🙂

Vor den Augen…

Seitdem ich wieder lesen kann, verschlinge ich ein Buch nach dem anderen, in einer Geschwindigkeit, die selbst mich atemlos zurück lässt. Diese beiden Bücher waren die letzten, die ich vor meiner Pause in den Händen hielt und diese Woche durfte ich sie endlich genießen.

51k8TP6oriL._SX319_BO1,204,203,200_Zärtliche Klagen von Yoko Ogawa… Tief verletzt durch die Untreue ihres Mannes, flieht Ruriko aus Tokio und zieht sich in ein einsam gelegenes Landhaus zurück. Sie arbeitet als Kalligrafin und will dort Ruhe finden, um die Transkription der Lebenserinnerungen einer englischen Dame abzuschließen. Bald schon lernt sie ihre neuen Nachbarn kennen. Nitta war früher ein bekannter Pianist und widmet sich nun dem Bau von Cembalos. Dabei geht ihm eine junge Frau namens Kaoru zur Hand, die er als seine Assistentin vorstellt. Von ihr erfährt Ruriko, dass Nitta nicht mehr vermag, in der Gegenwart anderer Klavier zu spielen. Es ist, als wäre sein Herz zu Stein geworden und die Musik zur bloßen Erinnerung. Ruriko und Nitta fühlen sich zueinander hingezogen, und doch spürt die Kalligrafin, dass zwischen ihm und seiner Assistentin unsichtbare Bande bestehen, die stärker sind als das, was Nitta für sie empfindet.

9783550081125_coverGold Ruhm Zitrus von Claire Vaye Watkins… Niemand kann sagen, wann es das letzte Mal in Kalifornien geregnet hat. Das Land liegt unter einer gigantischen Dünenformation begraben, die Bewohner werden, teils mit Waffengewalt, teils durch undurchsichtige bürokratische Vorschriften davon abgehalten, in fruchtbarere Regionen zu ziehen. Die meisten haben sich mehr oder weniger freiwillig in Notlager begeben, einige wenige hausen in den Villen und Bungalows, die andere verlassen haben, und leben von Notrationen. Auch Luz und Ray gehören zu ihnen. Als das Schicksal ein zweijähriges Mädchen namens Ig in ihre Hände legt, ändert sich für sie alles. Luz, ehemaliges Model, will des Kindes wegen die Flucht nach Osten wagen, ihr Freund Ray, Kriegsveteran und Surfer, unterstützt sie trotz seiner Vorbehalte. Spätestens als sie in den Weiten der Amargosa-Wüste auf eine sektenartige Kommune und ihren charismatischen Anführer stoßen, wird klar, dass Gefahr nicht nur von der erbarmungslos brennenden Sonne ausgeht. Die gleißende Schönheit der Landschaftsbeschreibungen lässt in keiner Sekunde die tödliche Bedrohung vergessen, die über allem liegt.

Auf den Ohren…

Kurz vor meiner Zwangspause hatte ich mich mit Hörbüchern eingedeckt, und diese warten nun nur darauf von mir gelesen zu werden – nicht zu Schweigen von dem massigen audible Guthaben, das ich angehäuft habe. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welches ich zu erst hören soll.

51y5CwCneGL._SL300_Why have kids? von Jessica Valenti… In Why Have Kids?, Valenti explores these controversial questions through on-the-ground reporting, startling new research, and her own unique experiences as a mom. She moves beyond the black and white “mommy wars” over natural parenting, discipline, and work-life balance to explore a more nuanced reality: one filled with ambivalence, joy, guilt, and exhaustion. A must read for parents as well as those considering starting a family, Why Have Kids? is an explosive addition to the conversation about modern parenthood.

41drbZqDaAL._SL300_The Case Against Sugar von Gary Taubes… More than half a billion adults and 40 million children on the planet are obese. Diabetes is a worldwide epidemic. Evidence increasingly shows that these illnesses are linked to the other major Western diseases: hypertension, heart disease, even Alzheimer’s and cancer, and that shockingly, sugar is likely the single root cause. Yet the nutritional advice we receive from public health bodies is muddled, out of date, and frequently contradictory, and in many quarters still promotes the unproven hypothesis that fats are the greatest evil.With expert science and compelling storytelling, Gary Taubes investigates the history of nutritional science which, shaped by a handful of charismatic and misguided individuals, has for a hundred years denied the impact of sugar on our health. He exposes the powerful influence of the food industry which has lobbied for sugar’s ubiquity – the Sugar Association even today promoting ’sugar’s goodness‘ – and the extent that the industry has corrupted essential scientific research. He delves into the science of sugar, exposes conventional thinking that sugar is ‚empty calories‘ as a myth, and finds that its addictive pleasures are resulting in worldwide consumption as never experienced before, to devastating effect.

Neu im Regal…

Nach meiner langen Leseabstinenz konnte ich natürlich nicht anders als zu schauen, was ich über Frühjahr und Sommer so alles verpasst habe. Beim Ullstein Verlag habe ich angefangen und mich direkt in dessen „Ullstein fünf“ Imprint verliebt, wie frau an meinen Neuzugängen unschwer erkennen kann 😉

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Schwimmen von Sina Pousset… Milla und Jan kennen sich seit Kindertagen. In einem heißen Sommer fahren sie gemeinsam mit Jans Freundin Kristina ans Meer. Drei Tage lang schweben sie zwischen Angst, Liebe und Sehnsucht. Bis sich alles bei einem heftigen Gewitter katastrophal entlädt. Jan überlebt nicht. Vier Jahre später sind Milla und die kleine Emma an einem kalten Morgen durch die große Stadt unterwegs. Da findet Milla etwas, das sie an Jan erinnert und stellt sich endlich der Vergangenheit. Ein Roman voller zarter Melancholie und berührender Bilder, die einen nicht mehr loslassen.

9783961010042_coverDas Rauschen in unseren Köpfen von Svenja Gräfen… »Die Abende, die Nächte gehörten uns. Wir gingen nicht raus. Wir hatten hier alles, was wir brauchten, das heißt: uns. Wir hätten uns auch in einer Bar gehabt, im Kino, in einem Restaurant; aber eben nicht so, wir hätten uns teilen müssen mit einer ganzen Welt, die nach Aufmerksamkeit schrie.« Lene lebt mit ihrer besten Freundin in einer WG in einer großen Stadt, ihre liebevolle Familie und der Freundeskreis geben Halt. Als sie Hendrik begegnet, scheint ihr Glück perfekt. Sie plant eine gemeinsame Zukunft, doch Hendriks Vergangenheit schleicht sich in ihr Leben ein. Da ist seine zerrüttete Familie, sein bisweilen merkwürdiges Verhalten. Und Klara.

9783961010035_coverFuchsteufelsstill von Niah Finnik… Die siebenundzwanzigjährige Juli steht mitten im Leben – manchmal sogar ein bisschen zu sehr. Sie ist Autistin und jeder Tag bedeutet eine gewaltige Masse an Emotionen, die es zu meistern gilt. Als Juli nach einem missglückten Suizidversuch auf eine psychiatrische Station kommt, trifft sie dort auf die überschwänglich-herzliche Sophie und auf Philipp, der mal mehr und mal weniger er selbst, aber stets anziehend für Juli ist. Die drei nehmen Reißaus und verbringen ein gemeinsames Wochenende, nachdem nichts mehr so ist wie zuvor.

Nur zu Besuch…

Nach so langer Zeit platzt mein WordPress Reader aus allen Nähten. Zum Glück kann ich mich bei meiner Auswahl interessanter Links auf die letzte Woche beschränken. Doch bei einer Unmenge an liebevoll gestalteten Beiträgen von so vielen engagierten Bloggerinnen, fällt mir die Entscheidung trotzdem schwer.

Mitte nächster Woche ist es so weit, Blogger aus ganz Deutschland strömen nach Frankfurt auf der Suche nach Rezensionsexemplaren, Autoreninterviews oder auch nur einem netten Plausch mit dem Pressekontakt vom Lieblingsverlag, den frau bisher nur aus Emails kennt. Wer zum ersten Mal dabei ist, dem greift Buchnotizen, die kürzlich erst ihr Rosenjubiläum gefeiert hat, mit einer Checkliste unter die Arme – damit sich selbst die Buchmessen-Frischlinge wie alte Hasen fühlen können.

Wer am letzten Oktoberwochenende noch nichts vorhat, den lädt die kürzlich generalüberholte Wörterkatze zum Lesemarathon ein. Wenn sich kurzfristig nichts anderes ergibt, werde ich sicher auch mit von der Partie sein.

Fernweh machten mir diese Woche Phantasienreisen, die in meine ehemalige Heimat Großbritannien reiste und mir nun von ihren bibliophilen Fischzügen und dem englischen Essen vorschwärmt. Während es Binge Reading & More auf ihrer Parisreise vor allem um das mitgebrachte Lesefutter geht. Vom Fernweh gepackt, aber kein Geld zum Verreisen? Kein Problem mit dem Tramping Guide von Pollenleben.

Woran erkennt frau eigentlich einen österreichischen Autor? Wer sich das schon mal gefragt hat, findet beim Bücherwurmloch eine humorige Liste, die einem in Zukunft bei der Identifikation derselben zur Hand gehen kann. Und selbst wenn nicht, dann brachte sie mich, als deutsche Leserin wenigstens ein bisschen zum Lachen – und das ist ja auch was wert.

Genug geplaudert, meine liebe Leserin. Ich verabschiede mich nun fürs Erste in den Sonntag und wünsche Dir noch viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Nach langer Abwesenheit, ein Lebenszeichen…

Vor ungefähr einem Jahr habe ich dieses Blog wiederbelebt und um ehrlich zu sein hätte der Zeitpunkt nicht schlechter sein können. Denn vor etwas über einem Jahr bin ich an ME (myalgische Enzephalomyelitis) erkrankt. Lange wusste ich nicht, was mit mir los war, ich wusste nur irgendetwas stimmt nicht. Eine Wand schob sich zwischen mich und die Welt und macht mir noch heute das Denken, Verstehen und Kommunizieren schwer. Als Kopfmensch und Bücherphilosophin ist es besonders das, was mich oft an den Rand der Verzweiflung bringt – jetzt mal abgesehen von Ärzten und Politikern, die ME als Krankheit noch heute weitgehend verleugnen und damit die Forschung nach einer konkreten Ursache und Behandlung erschweren.

Lange habe ich gezögert, ob ich mich hier öffnen möchte oder sollte – das Internet vergisst schließlich nie, dann wiederum ist es fragwürdig, ob ich mich jemals in einem Bewerbungsgespräch wiederfinden werde. Letztlich denke ich aber, dass es wichtig ist sich zu öffnen, für mich als Person, die nach Monaten schwerer Krankheit leider nicht mehr so am Leben teilnehmen kann, wie sie es gerne würde und nun größtenteils online lebt und Freundschaften pflegt, und auch für all die anderen noch schlimmer Betroffenen, die nicht mehr die Kraft haben über ihre Krankheit zu sprechen. Denn jede Stimme, die davon erzählen kann, was in einem ME Kranken vorgeht, wie es ihm/ihr geht, trägt dazu bei die Krankheit als solches für Gesunde sichtbar, ja vielleicht sogar begreifbar zu machen.

Die Bücherphilosophin, bzw. das eigene Zimmer, wird leider nicht mehr so innovativ sein können, wie es alte Bloggerfreunde und -kollegen vielleicht noch aus den Jahren 2010 bis 2014 in Erinnerung haben. Ich kämpfe tagtäglich gegen mal mehr, mal weniger dichten Nebel in meinem Kopf an, kann oft nicht mehr so formschön schreiben, wie ich es von mir persönlich erwarte, mache immer wieder orthografische und grammatikalische Fehler und habe auch oft Schwierigkeiten zu lesen, was sowohl Romane als auch Blogbeiträge betrifft. Insofern werde ich meinen Vorsatz mehr zu networken und mich der Bloggercommunity wieder mehr anzuschließen wohl doch nicht erfüllen können. Trotzdem möchte ich am Ball bleiben; denn das Bloggen, und vor allem der nette Kontakt zu anderen Bücherliebhabern, geben mir ein Stück meiner alten Lebensfreude zurück.

Ich wäre nicht die Bücherphilosophin, wenn ich nicht auch noch ein paar Buch- und Filmtipps für Dich hätte…

Bücher:

f21f2e6991e9f6cca59d99a18a6743f0Plague – One Scientist’s Intrepid Search for the Truth about Human Retroviruses and Chronic Fatigue Syndrome, Autism and Other Diseases von Kent Heckenlively & Judy Mikovitz, PHD… Lass Dich von diesem monströsen Titel bitte nicht abschrecken, dieses Buch ist spannend wie ein Krimi. Es erzählt die Geschichte einer Wissenschaftlerin, die sich auf der Suche nach dem Retrovirus XMRV, der ihrer Hypothese nach für ME verantwortlich ist, in die kriminellen Machenschaften und politischen Machtspiele ihrer Geldgeber verstrickt. Eine wahre Geschichte, die nicht nur allerhand Informationen über ME liefert, sondern auch ihre Leserin fesselt, von der ersten bis zur letzten Seite.

51xKZKCuW1L._SX350_BO1,204,203,200_ME – Myalgische Enzephalomyelitis vs. Chronic Fatigue Syndrome; Fakten, Hintergründe, Forschung von Katharina Voss… Meine Namensvetterin, selbst Mutter zweier Töchter mit ME, hat das wohl ausführlichste, bzw. ernstzunehmendste deutschsprachige Buch zum Thema ME geschrieben. Es eignet sich hervorragend für Betroffene, Angehörige und Interessierte, als erster Anlaufpunkt und als Nachschlagewerk. Die Autorin rückt das in Deutschland sehr ins psychosomatische abgesackte Bild der ME gerade, identifiziert diese als neurologische Erkrankung, bietet eine ausführliche Krankheitshistorie, Diagnosekriterien, Therapie- und Forschungsansätze und nimmt schließlich auch Stellung zur allgemeinen Kontroverse, die hierzulande über die Krankheit herrscht und Zugang zu lebensrettenden medizinischen Behandlungen fast unmöglich macht.

Filme:

Forgotten Plague… Dies ist der soweit ich weiß aktuellste Film über ME, der sich vor allem mit der Namenskontroverse (ME vs. CFS) auseinander setzt. Hierzulande ist er leider schwer zu bekommen, was ich ehrlich gesagt etwas unverständlich finde, schließlich sollten am besten so viele Menschen wie möglich von der Krankheit erfahren. Der Trailer alleine reicht aber schon aus, um als Gesunder einen Eindruck davon zu kriegen, was moderat und schwer erkrankte ME Patienten täglich durchmachen müssen.

I remember me… Dieser Film ist zwar schon 16 Jahre alt, gibt aber ausführliche Auskunft über die Historie der Krankheit – zumindest in den USA. Außerdem zeichnet die Regisseurin, die selbst an ME leidet, ein realistisches Bild der Krankheit. Sie besucht unter anderem behandelnde Ärzte und schwer Erkrankte. Menschen, die bettlägrig sind und gepflegt werden müssen, und daher in der Regel vollkommen aus dem öffentlichen Leben verschwunden sind.

Canary in a Coal Mine… Dieser Film wird erst im nächsten Jahr heraus kommen, doch können Interessierte hier und auf YouTube schon mal einen Blick auf das Material werfen. Hoffentlich wird diese Dokumentation, wenn sie denn bald fertig gestellt wird, einem breiten Publikum zugänglich gemacht – ich halte Dich hier auf jeden Fall darüber auf dem Laufenden.

Das sind erst einmal viele neue Informationen für alte Bekannte und neue Follower, die diesen Blog vielleicht nur als „Ein eigenes Zimmer“ kennen. Wer Fragen hat, darf sie gerne stellen. Wer Grüße hinterlassen möchte, nur zu! – ich freue mich sehr 🙂